REACT-EU-Programm auch im Main-Kinzig-Kreis

Politik
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Insgesamt 41 Millionen Euro fließen im Rahmen des Programms REACT-EU nach Hessen und unterstützen Menschen in Aus- und Fortbildung, junge Arbeitslose oder Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg und Projekte zur psychischen Gesundheit in Betrieben.

Im Laufe des Jahres sollen die zur Verfügung stehenden Mittel nach aktueller Planung auf insgesamt 54 Millionen Euro angehoben werden. Mit dem Programm REACT-EU investiert die Europäische Union in ein umfassendes Corona-Konjunkturpaket.

Im Main-Kinzig-Kreis wird das Projekt „Female Empowerment /Re-Start smart mit React“ des Trägers Berufswege für Frauen e.V. gefördert. Das Projekt spricht Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen an: arbeitsuchende Frauen mit Kindern, Wiedereinsteigerinnen, Frauen mit gesundheitlichen Einschränkungen, Frauen in ungesicherten Arbeitsverhältnissen, Minijobberinnen und Frauen, die sich selbstständig machen wollen. Ziel ist, die Frauen fit zu machen für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt oder ihre Position im Arbeitskontext zu verbessern. Das Projekt etabliert im ersten Schritt eine Netzwerkstruktur, die Frauen aus ländlichen Regionen, konkret im Main-Kinzig-Kreis, den Zugang zum Arbeitsmarkt ebnet. Im Mittelpunkt stehen ortsunabhängige und zeitlich flexible Online-Qualifizierungen und Coachings.

„Ein solches Projekt ist wichtiger Beitrag, um nicht nur den sogenannten ‚Gender Pay Gap‘ zu verringern, sondern auch die digitale Bildungslücke, den ‚Digital Gender Gap‘ zu schließen. Gerade in der Pandemie ist besonders deutlich geworden, wie wichtig digitale Kompetenzen für den beruflichen Erfolg sind. Mit den vielfältigen Initiativen aus dem REACT-EU-Programm unterstützen wir Menschen, die in der Krise von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht sind und sichern die Arbeitsplätze von morgen“, erklärt Markus Hofmann, Sprecher für Kommunales der GRÜNEN Landtagsfraktion.

„Damit Arbeit und Wohlstand für die Zukunft gesichert werden, sind Investitionen gerade in Krisenzeiten besonders wichtig. In Hessen haben wir einen Schutzschirm für Auszubildende gespannt, Weiterbildung gefördert und diejenigen unterstützt, die es auf dem Corona-geprägten Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Das REACT-Programm der EU knüpft an diese Maßnahmen hervorragend an“, so Hofmann weiter. Die REACT Mittel sind Teil der europäischen Strukturpolitik und sollen gezielt Programme zur kurzfristigen Arbeitsmarktförderung in diesem Jahr unterstützen. Das Sofortprogramm reagiert auf die vielfältigen Folgen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt und bietet eine Zukunftsperspektive für eine ökologische und digitale Erholung der Wirtschaft.


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