CDU nimmt Abschied von Erich Pipa

Politik
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Die CDU-Kreisvorsitzende Dr. Katja Leikert und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Heiko Kasseckert, haben die Nachricht vom Tod des früheren Landrates Erich Pipa mit großer Trauer und Respekt vor seiner Lebensleistung aufgenommen.

„Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Mit seinem Tod verliert der Main-Kinzig-Kreis eine politische Persönlichkeit, die sich über den Kreis hinaus Anerkennung erworben, aber auch im Main-Kinzig-Kreis in seinen rund drei Jahrzehnten hauptamtlicher Tätigkeit viele wegweisende Entscheidungen vorangebracht hat. Die bundesweit beachtete Organisation der Langzeitarbeitslosigkeit, für die er Rückendeckung des damaligen CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch erhielt, oder auch der Grundstein für die Breitbandversorgung im Kreis zählen zu den großen Weichenstellungen seiner Amtszeit", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Erich Pipa war ein streitbarer Politiker, der seine Zeile immer mit großer Leidenschaft verfolgt hat. Auch wenn wir nicht immer politisch einer Meinung waren, so waren es aber gerade diese Eigenschaften, die ihn persönlich ausgezeichnet haben. Ein Politiker mit Rückgrat, die man sich heute so oft wünscht“, sagen Leikert und Kasseckert. Leikert sieht gerade in der großen Beharrlichkeit von Pipa seine Stärke: „Erich Pipa hat viel Konkretes für unseren Kreis erreicht. Ich erinnere mich gut an gemeinsame Termine, wo wir den kinderärztlichen Bereitschaftsdienst entgegen viel Widerstand an das Main-Kinzig-Klinikum gebracht haben. Das waren sehr eindrucksvolle Verhandlungen.“

Die CDU weiter in einer Pressemitteilung: "Kasseckert und Pipa standen sich 2005 im Landratswahlkampf gegenüber. Die Wahl hatte Pipa letztlich im Ostkreis und im Bergwinkel mit der Behauptung gewonnen, Kasseckert wolle den Kreis spalten – den Ostkreis zu Fulda und den Westkreis zu Frankfurt ausrichten. Gestimmt hat das zwar nicht, aber Pipa sicherte sich notwendige Stimmen. Nach einem langen Wahlkampf entschied er das Rennen für sich – nur wenige Hundert Stimmen trennten die beiden Kontrahenten am Ende. Pipa wurde Landrat, Kasseckert blieb Bürgermeister in Langenselbold. Und dennoch begegneten wir uns danach immer fair und auf Augenhöhe. Mehr noch, wir haben ein Vertrauen aufgebaut, das über die Parteigrenzen hinaus belastbar war. Wenn wir etwas vereinbart hatten, konnte man sich wechselseitig darauf verlassen. So etwas findet man in unserer heutigen Zeit leider immer seltener".


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