Energiequelle: Denkverbote aufheben

Politik
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Auf Einladung von Vernunftkraft MKK/NPS, dem Zusammenschluss der windkraftkritischen Bürgerinitiativen im Main-Kinzig-Kreis und im hessischen Spessart, referierte Dr. Björn Peters zu aus seiner Sicht realistischen politischen Strategien zur Energiewende.

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"Neben Nutzung der nicht versorgungssicheren Wind- und Solarenergie plädiert das Bundesvorstandsmitglied und ehrenamtlicher Ressortleiter Energiepolitik beim Deutschen Arbeitgeberverband e.V. dafür, Denkverbote zur Nutzung heimischer, versorgungssicherer Energiequellen aufzuheben. Preiswerte und zuverlässige Energie ist der Treiber für Fortschritt der menschlichen Zivilisation", so sein Standpunkt.

"Dr. Björn Peters berät Unternehmen und Politiker auf den Gebieten Energie, Rohstoffe und Nachhaltigkeit. Aus der Beschäftigung mit den wetterabhängigen Stromerzeugungstechnologien Solar- und Windenergie sowie Pumpspeicherkraftwerken entwickelte er eine besondere Expertise bei der wirtschaftlichen Beurteilung von Investitionen in die Energiemärkte. Mit zahlreichen Fachvorträgen und Publikationen wies Dr. Peters auf die Lücken in der derzeitigen Energiewende-Politik hin und entwickelte die politische Strategie des ‚Ökologischen Realismus‘. Sie steht für eine nachhaltige und umweltfreundliche Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen, Energie und Nahrungsmitteln. Die derzeitige Stromversorgung in Deutschland zeichnet sich aus durch stundenweise hohe Stromerzeugung mittels Wind und Sonne und großen Lücken, in denen keine Sonnenenergie in Strom umgewandelt wird und der Wind nur geringe Stromanteile produziert. Auffällig in allen Beispielen war der immer – besonders im Vergleich zu Nachbarländern – hohe Ausstoß von Kohlendioxid. Die gleiche unstete Stromproduktion ergibt sich, wenn alle Wind- und Solaranlagen in Europa zusammengefasst werden. Die hohe Gleichzeitigkeit der europäischen Windenergieproduktion ergibt sich aus Großwetterlagen, die sich über tausende Kilometer erstrecken. Was wir alle in den letzten Wochen verstanden haben ist die Abhängigkeit von russischem Gas, welche die Energiepolitik nach dem Motto „Vorfahrt aller Umweltenergien, Lücken schließen mit billigem russischem Gas“ mit sich brachte. Die Ampelkoalition schrieb sich auf die Fahne, die Gaskraftwerke massiv auszubauen. Dies ist für sich bereits das Eingeständnis des Scheiterns einer CO₂-freien Energiewende. Warum wurde Nordstream 2 gebaut? Als letzte Rettung der Energiewende deutscher Art. Bereits vor Jahren las man in den Wirtschaftsnachrichten, dass Nordsteam 2 ausreichend Gas sicherstellen soll nach dem Abschalten von Kern- und Kohlekraftwerken. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist nicht im Ansatz gelöst. Die Regierung macht aber weiter so. Wirtschaftsminister Habeck reist in arabische Länder und bettelt um Gaslieferungen. In Ländern also, die genauso undemokratisch und diktatorisch sind wie Russland. Zwischenzeitlich hat Katars Energieminister beteuert, dass das Emirat, selbst wenn es wolle, keine großen Energiemengen an Gas nach Europa liefern könne. Flüssiggas bzw. LNG (Liquified Natural Gas) soll von den USA und anderen Ländern eingekauft werden. Dies wird nicht nur teuer, sondern ist wegen der langen Wegstrecken und der doppelten Umwandlung von Gas zu Flüssigkeit zurück zu Gas auch nicht ökologisch und nachhaltig. Die Energiewende hat unsere Importabhängigkeit bei Energie-Rohstoffen erhöht, nicht gesenkt. Wir benötigen neue Wege der Energiepolitik", heißt es in einer Pressemitteilung der Bürgerinitiativen.

Und weiter: "Dr. Peters wendet einen Blick zurück und zeigt auf, dass der allgemeine Wohlstand eng verbunden ist mit der Industrialisierung und der enormen Erhöhung der dem Menschen zur Verfügung stehenden Energiemenge. Hier setzt der Unterschied zwischen der fast ausschließlich auf Umweltenergien setzenden deutschen Politik und der Politik des „ökologischen Realismus“ an. Der ökologische Realismus beschäftigt sich mit der nachhaltigeren Handhabung von Rohstoffen, Nahrung und Energie. Ein Beispiel aus den Erläuterungen von Björn Peters sei bei den Umweltzielen im Rahmen der Energieversorgung aufgezeigt: Die Umgebungsenergien Wind und Sonne sind mit hohen Flächen- und Landschaftsverbräuchen verbunden. Diese Art der Energieumwandlung, einschließlich des kompletten Umbaus der Stromnetze und der erforderlichen, nicht vorhandenen Speicher ist sehr teuer und deshalb unwirtschaftlich. Deshalb erschwert sie eine Kreislaufwirtschaft und erzeugt erhebliche Müllprobleme. Er plädiert für eine kompakte und konzentrierte Umwandlung von Energie. Durch preiswertere Energie lassen sich Rohstoffkreisläufe leichter schließen. Im Bereich der Energieumwandlung bedeutet dies, dass CO₂-Abscheidung bei Kohle- und Gaskraftwerken und Verpressen in unterirdische Lagerstätten wieder erlaubt werden müssen. Auch die heimische Gasgewinnung durch Fracking-Technologien ist verboten. Jedoch lagern bei uns große Mengen technisch erschließbaren Gases und selbst Infrastruktur sei teilweise noch vorhanden, mit der in relativ kurzer Zeit die Produktion aufgenommen werden kann. Weiterhin sollte die Nutzung der Kernenergie in Deutschland wieder zugelassen werden. Unsere noch vorhandenen Kernkraftwerke arbeiten mit dem höchsten nuklearen Sicherheitsstandard der Welt. Die Forschungen auf dem Gebiet der Nukleartechnik ist im Ausland fortgeschritten. Es existieren Konzepte für Kernkraftwerke der vierten Generation. Sie zeichnen durch höchste Sicherheitseigenschaften und kurzen Halbwertszeiten aus. Ein Beispiel ist der in Deutschland durch private Initiativen entwickelte Dual-Fluid-Reaktor. Das Genehmigungsverfahren wird außerhalb Deutschlands weiter betrieben. Wir sollten ehrlich sein, der energiepolitische Mainstream in Deutschland steht unter dem Motto: 'Wasch mich, aber mach mich nicht nass.' Zum Beispiel. wird LNG, hergestellt in USA mit Fracking-Technologie auch von der Ampelkoalition akzeptiert. Stattdessen sollte die Regierung alle Optionen der eigenen Energieversorgung zur Diskussion stellen."


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