Die Zukunft der gesetzlichen Rente

Politik
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Zu einer gemeinsamen Podiumsdiskussion im Landgasthof Reith trafen sich am Vortag des 1. Mai knapp 30 Mitglieder und Gäste um sich über das Thema „Die Zukunft der gesetzlichen Rente“ auszutauschen.

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Für das Podium waren geladen und anwesend:
⦁ Dr. Dr. Christian Bäumler, Landesvorsitzender der CDA Baden-Württemberg und Stellvertretender Bundesvorsitzender der CDA;
⦁ André Schönewolf vom DGB Hessen-Thüringen aus dem Arbeitsbereich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik,
⦁ Johannes Kreuzer, Beisitzer der Mittelstandsvereinigung (MIT) in Osthessen,
⦁ Lucia Schneiders-Adams als Referentin Politik der katholischen Arbeitnehmerbewegung Deutschland (KAB) sowie
⦁ Kurt Wiegel, Landesvorsitzender der Senioren Union Hessen.

Die Moderation übernahm Martin Fischer, Beisitzer der CDA Osthessen sowie Kreisvorsitzender der CDA Main-Kinzig, der als Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung einen reichhaltigen Erfahrungsschatz aus dem Tätigkeitsfeld einbringen konnte.

Einig waren sich Teilnehmer und Gäste darin, dass es keine Systemänderung schafft, ad hoc gefühlte Ungerechtigkeiten oder Benachteiligungen unmittelbar auszugleichen. Mehr noch: Systemänderungen in der gesetzlichen Rentenversicherung müssen gut und auf die Dauer der Wirkung durchdachte Entscheidungen sein. Nicht zuletzt deshalb, da es abzuwägen gilt, ob sie in der Belastung die derzeitige oder die zukünftige Erwerbsgeneration betreffen.

Die kürzlich getroffene Entscheidung zur Energiekostenpauschale in Höhe von 300 EUR wurde aus dem Kreis der Teilnehmer kritisiert, wenn es bei der Entscheidung bleibt, dass die Rentnerinnen und Rentner davon ausgenommen sind. So steigen auch für diesen Personenkreis die Energiekosten aufgrund der aktuellen Situation durch den Ukraine-Krieg. Hier fordert die CDA auch ihre Vertreter innerhalb der politischen Entscheidungsträger auf Bundesebene auf, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass auch den Rentnerinnen und Rentnern eine dahingehende Entlastung zuteilwird.

In der weiteren Diskussion, die über die Europäische Dimension der Freizügigkeit und der damit verbundenen Auswirkungen auf die Altersrente hat, wurde eingehend auf die unterschiedlichen Auswirkungen der Erwerbsbiografien für die Altersvorsorge gesprochen. Auch die nicht selten in Rede stehende „Schieflage in der Rentenversicherung“ wurde durch die Referenten im Podium bewertet und in den richtigen Rahmen gebracht.

Der CDA Bezirksvorsitzende Klaus Schwab bedanke sich bei allen Teilnehmenden für den erfrischenden und interessanten Austausch. Nach der langen CORONA-Pause war es uns wichtig, wieder mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den im Ruhestand befindlichen Mitgliedern aber auch mit Gästen ins Gespräch zu kommen. „Auch wenn es teilweise unterschiedliche Meinungen, beispielsweise zur Finanzierung von gesetzlichen Altersanwartschaften gibt, so war und ist es uns als CDA wichtig, im Gespräch zu bleiben und uns für eine auskömmliche Altersvorsorge einzusetzen.“ so der CDA-Bezirksvorsitzende abschließend gegenüber der Presse.

Foto: Blick auf´s Podium und auf einem Teil der Gäste an der Diskussion bei der CDA.


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