Kreistag nimmt Abschied von Ex-Landrat Erich Pipa

Politik
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„Vollblutkommunalpolitiker mit einem prallen Terminkalender“ – so beschrieb der Vorsitzende des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises, Carsten Ullrich (SPD), den ehemaligen Landrat Erich Pipa, der am 17. April 2022 verstorben ist. Mit einer Gedenkminute nahm der Kreistag am Freitag Abschied von Pipa, der bis 2017 an der Kreisspitze stand.

„Er war ein unermüdlicher Streiter für soziale Gerechtigkeit und einen modernen, zukunftsfähigen Landkreis“, erinnerte Ullrich daran, dass Pipa über 30 Jahre lang für den Main-Kinzig-Kreis in der Verantwortung stand. Von 1987 bis 2005 war er Erster Kreisbeigeordneter und somit Vize-Landrat, anschließend wechselte er selbst an die Spitze und war bis zu seinem freiwilligen Abschied im Jahr 2017 ein Landrat, der unter anderem mit dem Breitband-Projekt auch bundesweit für Aufmerksamkeit sorgte.

„Auf den Punkt bringen, Politik begreifbar machen, aus Sicht der Bürger denken“, waren laut Ullrich weitere Eigenschaften, die Pipa auszeichneten und für die er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde. Im Kreistag lag ein Kondolenzbuch für den ehemaligen Landrat aus, „die Kommunalpolitik war sein Lebenswerk“, so Ullrich zum Abschluss seiner Würdigung.

Ebenfalls Abschied genommen wurde von Hubert Reuter aus Langenselbold. Er gehörte von 2011 bis 2021 der SPD-Kreistagsfraktion an und war kreisweit auch durch sein jahrzehntelanges Engagement als Chorleiter bekannt. Reuter war am 16. März 2022 verstorben. Gedacht wurde auch Dr. Gerhard Morlock aus Hanau, der von 1977 bis 1981 der FDP-Fraktion im Kreistag angehörte. Er war am 20. April verstorben.

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