Leikert informiert sich über Arbeit der Malteser

Von links: Markus Kern, Sabine Kroh, Thomas Peffermann und Dr. Katja Leikert.

Politik
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Auf eine über 40-jährige Geschichte können die Malteser im Main-Kinzig-Kreis zurückblicken.

Am Anfang standen Erste-Hilfe-Kurse sowie Sanitäts- und Betreuungsdienste; mittlerweile verfügt die Hilfsorganisation, die ihre zentrale Dienststelle für den Main-Kinzig-Kreis in Gründau hat, über eine breite Angebotspalette, angefangen vom Fahrdienst über den Menüservice und den Hausnotruf bis hin zum Katastrophenschutz. Bei einem Besuch informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert in Begleitung des Gründauer CDU-Vorsitzenden Markus Kern im Gespräch mit Kreisgeschäftsführerin Sabine Kroh und Diözesangeschäftsführer Thomas Peffermann über die Arbeit der Malteser im Main-Kinzig-Kreis.

Zahlreiche Ehrenamtliche bilden neben den hauptamtlichen Mitarbeitern das Fundament der Hilfsorganisation. Im Main-Kinzig-Kreis gibt es derzeit Malteser-Ortsgruppen in Hasselroth, Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster und Jossgrund. Breiten Raum nehmen die Besuchsdienste ein, die von ehrenamtlichen Helfern übernommen werden. Besonders beliebt seien dabei die Besuchs- und Begleitdienste mit Hund in Seniorenheimen; aber auch der neu etablierte Kulturbegleitdienst, über den circa einmal im Quartal Theaterbesuche, Ausflüge oder ähnliches organisiert werden, werde sehr gut angenommen. Wie Sabine Kroh berichtete, nehme das Thema Einsamkeit dabei immer breiteren Raum ein. Mit ihren Angeboten versuchen die Malteser hier auch Ansprechpartner für Menschen zu sein, die im Alltag weitgehend auf sich allein gestellt sind.

Neben den klassischen Erste-Hilfe-Kursen sind die Malteser darüber hinaus auch im Bereich Betreutes Wohnen oder bei der Betreuung von Geflüchteten sowie nicht zuletzt im Katastrophenschutz im Einsatz, wie zum Beispiel im vergangenen Jahr bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal. 2013 wurde der Kinder- und Jugendhospizdienst Main-Kinzig-Fulda gegründet, der Familien mit Kindern unterstützt, die eine lebensverkürzende Diagnose erhalten haben. Aktuell werden kreisweit 14 Familien von den 23 ehrenamtlichen Helfern betreut; weitere acht Ehrenamtler durchlaufen derzeit die Ausbildung zum Hospizhelfer. Unter dem Motto „Das Leben noch einmal lebenswert machen“, gehe es darum, den Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen, aber bei aller Traurigkeit auch noch einmal für glückliche Momente zu sorgen. Auch für Geschwisterkinder sowie für Kinder, die ein Elternteil verloren haben, gibt es spezielle Hilfsangebote. Da letztere nicht durch die Krankenkassen finanziert werden, sind die Malteser gerade in diesem Bereich für jede Spende dankbar.

Katja Leikert bedankte sich für die interessanten Einblicke und bot ihre Unterstützung auf politischer Ebene an, beispielsweise was eine bessere Finanzierung des Katastrophenschutzes angeht. „Sie leisten hier gerade im zwischenmenschlichen Bereich sehr wertvolle Arbeit. Dafür herzlichen Dank!“ 

malteserleikert az

Von links: Markus Kern, Sabine Kroh, Thomas Peffermann und Dr. Katja Leikert.


Anzeige

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2