Neue Statistik: So viele Menschen leben im Main-Kinzig-Kreis

Politik
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Das Hessische Statistische Landesamt (HSL) hat in diesen Tagen die offiziellen Bevölkerungszahlen für das Jahr 2021 mitgeteilt. Daraus geht hervor, dass der Main-Kinzig-Kreis weiterhin eine überdurchschnittlich hohe Attraktivität besitzt. Im Laufe des vergangenen Jahres stieg die Bevölkerung um 1.776 Menschen auf jetzt 423.465 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Zunahme von 0,42 Prozent entspricht. Das ist zudem die höchste Zuwachsrate seit der Flüchtlingskrise 2015.

„Diese Daten bestätigen die insgesamt gute Entwicklung der vergangenen Jahre. Das spricht für den Main-Kinzig-Kreis als beliebten Wohnstandort und stabilen Wirtschaftsraum. Aus der Statistik ist klar abzulesen, dass es sich in den Städten und Gemeinden zwischen Maintal und Sinntal gut leben lässt“, blickt Landrat Thorsten Stolz auf die aktuelle Auswertung. Einen besonderen Anteil an dieser Entwicklung hat erneut die Stadt Hanau, die im vergangenen Jahr weitere 1.365 Einwohnerinnen und Einwohner gewinnen konnte. Das entspricht einer Wachstumsquote von 1,41 Prozent. Nur die Nachbarstadt Langenselbold zeigte eine vergleichbare Steigerung mit einem Anteil von 1,67 Prozent, was 237 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner bedeutet. Die Stadt Erlensee zählt 151 zusätzliche Bürgerinnen und Bürger und kommt damit auf eine Quote von 0,98 Prozent. Auch Bruchköbel (+90 Ew.), Schlüchtern (+80 Ew.) und Wächtersbach (+78 Ew.) konnten deutlich zulegen.

„Obwohl die detaillierte Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Städten und Gemeinden durchaus unterschiedlich ist, lässt sich klar sagen, dass auch die eher ländlich geprägten Orte es schaffen, ihre Einwohnerzahlen zu stabilisieren. Das ist vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und angesichts der teilweise dramatischen Prognosen eine erfreuliche Tendenz“, sagt Landrat Thorsten Stolz, der dem Main-Kinzig-Kreis mit Blick auf die Stärkung der Achse Frankfurt-Fulda eine weiterhin gute Entwicklung voraussagt.

Leichte Bevölkerungsverluste verzeichneten im vergangenen Jahr vor allem die Gemeinden Rodenbach (-58 Ew.), Schöneck (-47 Ew.), Brachttal, (-44 Ew.), Hasselroth (-42 Ew.), Linsengericht (-39 Ew.) und  Flörsbachtal (- 32 Ew.). Diese Ergebnisse liegen allerdings weitab von den ursprünglich für den ländlichen Raum erwarteten Rückgängen. „Hier konnten die Kommunen gemeinsam mit dem Main-Kinzig-Kreis erfolgreich gegensteuern und neue Anreize schaffen“, so der Landrat.

Aufschlussreich ist der Blick auf die vergangenen zehn Jahre und damit die Entwicklung seit dem Zensus 2011. Im Vergleich zu ihrer Größe zeigt hier die Stadt Erlensee mit einem Zuwachs von 18,6 Prozent und 2.441 Einwohnerinnen und Einwohnern die stärkste Entwicklung. Die Stadt Hanau ist im gleichen Zeitraum um 10.981 Menschen gewachsen, was einer Wachstumsquote von 12,5 Prozent entspricht. Damit hat die Brüder-Grimm-Stadt zur Hälfte die Entwicklung im Main-Kinzig-Kreises getragen. Hier ging die Bevölkerungszahl in den vergangenen zehn Jahren um insgesamt 21.642 Menschen nach oben.

Auffällige Wachstumsquoten zeigten auch die Städte Bad Orb (11,6%), Maintal (9,1%) und Langenselbold (7%), die seit 2011 um 1.075, 3.266 und 946 Einwohnerinnen und Einwohner zugelegt haben. Nennenswerte Rückgänge zeigten Flörsbachtal (-6,5%) Jossgrund (-6,3%), Brachttal (-2,9%), Sinntal (-2,7%) und Steinau an der Straße (-2,6%). Dieser Trend wurde jedoch messbar gestoppt, wie die aktuellen Zahlen belegen.

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