Allein im Bundestagswahlkreis Hanau profitieren davon rund 25 Einrichtungen, etwa aus Hanau, Maintal und Rodenbach. Doch damit soll nun bald Schluss sein: Die Ampel-Koalition will das erfolgreiche Bundesprogramm ab 2023 komplett streichen. Das geht aus dem Haushaltsentwurf für das kommende Jahr hervor. „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Bundesregierung ausgerechnet im Bereich der frühkindlichen Bildung den Rotstift ansetzt – insbesondere vor dem Hintergrund, dass mittlerweile rund 40 Prozent aller Kita-Kinder in Deutschland einen Migrationshintergrund haben“, kritisieren die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert und der Landtagsabgeordnete Max Schad, der auch Vorsitzender der CDU Main-Kinzig ist, die Pläne von SPD, Grünen und FDP. 

Die bundesweit rund 6.900 Sprach-Kitas unterstützen Kinder mit sprachlichem Förderbedarf und tragen dazu bei, dass möglichst alle Kinder zum Schulbeginn die gleichen Startchancen haben. Für jede Sprach-Kita stellt das Bundesprogramm eine Fachkraft zur Verfügung. Wird das Programm eingestampft, fallen auch in der heimischen Region eine zweistellige Zahl an Fachkraftstellen in den Kitas weg oder es kämen neue finanzielle Belastungen auf die Kommunen zu, um die Fachkräfte halten zu können.  „Noch im Koalitionsvertrag hat die Ampel erklärt, man wolle das Bundesprogramm ‚weiterentwickeln und verstetigen‘. Nun erfolgt plötzlich die Rolle rückwärts. Hier wird aus unserer Sicht am falschen Ende und noch dazu auf dem Rücken der betroffenen Familien gespart. Die Union wird sich in den Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass die Ampel diese Fehlentscheidung revidiert “, so Leikert und Schad.

 


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