"Alleine der Versorger Main-Kinzig-Gas bedient derzeit noch nahezu 25.000 Familien mit Gas. Viele Unternehmen im Kreis blicken ebenfalls in eine ungewisse Zukunft und befürchten den Stillstand der Produktion und den Verlust tausender Arbeitsplätzen. Die AfD-Kreistagsfraktion sieht die derzeitige Entwicklung auf dem Gasmarkt mit Sorge. Wegen der realen Gefahr von Engpässen bei der Gaslieferung fordern wir die Inbetriebnahme der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Es muss ein Weg gefunden werden, der die Aufnahme von Verhandlungen zur Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ermöglicht", erklärte der Fraktionsvorsitzende Jürgen Mohn.

Und weiter: "Die Bundesregierung soll eine Energiepolitik betreiben, die den Interessen unserer Bevölkerung und unserer Wirtschaft dient. Die AfD weist zwar auch darauf hin, dass es dringend geboten sei, auf dem Weltmarkt alternative Versorgungsmöglichkeiten zu Gas aus Russland zu suchen. Aber wir sehen auch, dass die meisten Bemühungen des Wirtschaftsministers ins Leere gelaufen sind“. Zum jetzigen Zeitpunkt den Zugang zu russischem Gas gänzlich abzuschneiden, wäre eine Entscheidung gegen die eigene Bevölkerung. Jetzt ist nicht die Zeit für ideologisch motivierte Experimente. Wir fordern daher unsere Abgeordneten aus dem Main-Kinzig-Kreis auf, sich im Deutschen Bundestag für eine zeitnahe Umsetzung unserer Forderung einzusetzen. Wir sind weiter von Gas aus Russland abhängig, ob uns das gefällt oder nicht", stellt die AfD im Kreistag fest.

Aus Sicht der AfD würden weitere Gaslieferungen die Sicherheitslage in Deutschland und Europa nicht verändern. „Wir können der Bevölkerung im Main-Kinzig-Kreis nicht vermitteln, im Winter in kalten Wohnungen zu sitzen. Unsere Unternehmen erwarten Versorgungssicherheit. Wir dürfen durch einen sinnlosen Gasboykott die Arbeitsplätze im Main-Kinzig-Kreis nicht gefährden.“ Für Deutschland müsse Nord Stream 1 eine Hauptversorgungsleitung russischem Gas bleiben: "Die Inbetriebnahme von Nord Stream 2 ist notwendig, um mehr Gas nach Deutschland zu bringen. Die neue Pipeline ging nach Beginn des Krieges noch nicht wie geplant in Betrieb. Wir teilen die Sorgen in der Bevölkerung, dass Russland nun sogar, nach der Wartung der Pipeline von Nord-Stream 1 den Gashahn nur reduziert wieder aufdreht oder bald ganz abstellt. Die Bundesregierung muss jetzt ihre Sanktionspolitik mit den katastrophalen Folgen für unser Land gründlich überdenken. Die über eintausend Sanktionen müssen auf den Prüfstand, denn es kann nicht sein, dass am Ende die deutsche Bevölkerung mehr leidet als die Adressaten der Sanktionen“, so die AfD abschließend.

gaskrisemohn az


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