Im Rahmen des Arbeitskreises Gesundheit durften sich die Jusos im Main-Kinzig-Kreis über den Besuch des Gesundheitspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Spies in Hanau freuen.
Im Rahmen des Arbeitskreises Gesundheit durften sich die Jusos im Main-Kinzig-Kreis über den Besuch des Gesundheitspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Spies in Hanau freuen.
Neben dem Gesundheitspolitischen Sprecher waren die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 175, Bettina Müller der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 40, Christoph Degen sowie der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 41, Sebastian Maier zum Arbeitskreis Gesundheit gekommen um verschiedene politische Sichtweisen aus ihren Wahlkreisen in die Diskussion einfließen zu lassen.
Stellvertretender Unterbezirksvorsitzender der Jusos im MKK und Koordinator des Arbeitskreis Gesundheit, Tim Schneider dazu: „Wir freuen uns sehr über den Besuch von Dr. Thomas Spies sowie der SPD-Landtags- und Bundestagskandidaten aus dem Main-Kinzig-Kreis. Gerade die hessische Landesregierung sowie die Bundesregierung haben es deutlich versäumt aktive politische Akzente in Sachen Ausprägung von Medizinischen Versorgungsstrukturen und Langzeitpflegeangeboten gerade in den hessischen Kommunen zu setzen.“ Der Gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Spies fügt hinzu: „Die Planungshoheit für den Ausbau derartiger Versorgungsstrukturen ist im Rahmen der Kommunalen Selbstverwaltung eigentlich den Landkreisen und vereinzelt größeren kommunalen Gebietskörperschaften vorbehalten. In der Theorie mag dieses Modell plausibel klingen aber ist in der Praxis für die Kommunen und einzelnen Landkreise überhaupt nicht umzusetzen, da die Hessische Landesregierung den hessischen Kommunen durch den Kommunalen Finanzausgleich mit 344 Millionen Euro wichtige finanzielle Mittel zur Ausgestaltung und den Infrastrukturausbau für derartige Versorgungsangebote geraubt hat.“
Dr. Thomas Spies macht weiterhin ganz klar deutlich das der Demografische Wandel einen starken Einfluss auf den Ausbau von Versorgungsstrukturen besonders in Sachen Langzeitpflegeangebote hat. „Gerade der Main-Kinzig-Kreis als bevölkerungsreichster Landkreis in Hessen ist davon besonders betroffen, deswegen müssen wir uns über die dortigen Versorgungsstrukturen wirklich ernsthafte Gedanken machen, so die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 175, Bettina Müller. Persönlich setzt sich Bettina Müller sehr stark für spezielle Dependance Modelle im Main-Kinzig-Kreis ein. In verschiedenen Teilen des Kreises sind Dependance Modelle bereits in der Umsetzung. Es sollen somit kleine Altenpflegeinrichtungen in den Kommunen: Hammersbach, Neuberg und Ronneburg gebaut werden und wirtschaftlich betrieben werden. Damit sollen gezielte Angebote der Medizinischen Versorgung in Verbindung mit anderen Gesundheitsdienstleistungen geschaffen und zentralisiert werden. Im zweiten Teil seines Fachreferates kam der Gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion auf die jetzige Ausbildungssituation und Arbeitsmarktsituation im Gesundheitswesen zu sprechen. Leider entscheiden sich immer weniger junge Menschen für einen Gesundheitsfachberuf oder einen Pflegeberuf. Der Unterbezirksvorsitzende der Jusos im Main-Kinzig-Kreis, Vinzenz Bailey stellt klar: „Wir haben einen erheblichen Fachkräftemangel im Gesundheitswesen. Dies hängt unmittelbar mit den schlechten Arbeitsbedingungen in der Gesundheitsbranche zusammen.“
Die SPD möchte durch ihr aktuelles Parteiprogramm im Superwahljahr 2013 und durch die Einführung eines gesetzlich flächendeckenden Mindestlohnes derartigen Zuständen endgültig ein Ende setzen. „Wir müssen in den Gesundheitsfachberufen durch eine angemessene Bezahlung und eine sozialere Gestaltung der Arbeitsplatzsituation wieder neue Anreize für Arbeitnehmer schaffen. Es muss endlich Schluss sein mit der desolaten Gesundheitspolitik von CDU und FDP in Deutschland, so der stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos im Main-Kinzig-Kreis, Tim Schneider anführend. Die Jusos Main-Kinzig sind sich sicher das sich durch den Regierungswechsel auf Bundesebene und auf Landesebene in Hessen die angesprochenen positiven Impulse im Gesundheitswesen vollziehen werden. Die Jusos werden sich im Wahlkampf ganz besonders mit diesem Thema auseinandersetzen und beschäftigen. Der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 41, Sebastian Maier fügt hinzu: „Ich finde es wirklich klasse und vorbildlich das sich der junge Nachwuchs der SPD für Gesundheitspolitik interessiert. Gesundheitspolitik und die Ausweitung von Versorgungsstrukturen genießt für mich und meinen Wahlkreis einen sehr hohen Stellenwert.“
Über den Besuch von SPD-Bundestagskandidatin, Bettina Müller und der SPD-Landtagskandidaten Christoph Degen und Sebastian Maier haben sich die Jusos ebenfalls sehr gefreut. In gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit den SPD-Bundestags- und Landtagskandidaten des Main-Kinzig-Kreises werden die Jusos durch die Formulierung gezielter und spezifischer Anträge in Sachen Gesundheitspolitik der jetzigen Bundesregierung entschlossen entgegen wirken. „Auch für die politische Arbeit in meinem Wahlkreis konnte ich aus der Arbeitskreissitzung einige wichtige Punkte mitnehmen. Gesundheitspolitik ist wichtig. Wir müssen uns deswegen gezielt um die Verbesserung der Versorgungsstrukturen in den hessischen Kommunen kümmern und dabei positive Impulse für die einzelnen Regionen des Main-Kinzig-Kreises sowie für alle hessische Kommunen setzen, so der SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis 40, Christoph Degen abschließend.
Foto: Den Gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Thomas Spies mit der SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 175, Bettina Müller und dem SPD-Landtagskandidaten für den Wahlkreis 40, Christoph Degen zusammen mit den Jusos Main-Kinzig beim Treffen des Arbeitskreis Gesundheit.
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