VORSPRUNG ### Nachrichten aus der Region Main-Kinzig ###
Anzeige
25
Sa, Apr
58NEUE ARTIKEL
Senioren Union von Stenger-Nominierung überrascht
Beim Besuch der CDU-Landratskandidatin Gabriele Stenger bei der Kreis Senioren-Union MKK : Gabriele Stenger (Bildmitte mit schwarzem Kostüm) links daneben der Kreisorsitzende der Senioren-Union MKK, Gerhard Reitz sowie weitere Senioren.
"Im Kampf um das Landratsamt im Main-Kinzig-Kreis tritt die CDU mit der Hanauer Stadtverordneten Gabriele Stenger, einer auf dem politischen Pakett ansonsten (fast) Unbekannten an", meldet sich Gerhard Reitz, Kreisvorsitzender der Senioren Union, mit einer Pressemitteilung zu Wort.
Und weiter: "Die Nominierung der 46-jährigen Diplomjuristin und Steuerberaterin Gabriele Stenger war auch in CDU-Kreisen eine Überraschung, denn der Amtsinhaber Thorsten Stolz (SPD) ist seit sechs Jahren im Amt und in der Bevölkerung auch recht beliebt. Doch der CDU-Kreisvorstand hat Stenger einstimmig nominert. 'Es wird Zeit, das Amt anders auszufüllen und aus der reinen Parteilehre herauszukommen', hatte der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Heiko Kassecker, die Wahl Stengers begründet Und mit der Nominierung Stengers hat der Wahlkampf schon begonnen. Deshalb hat sie sich kürzlich nach einer kurzen Vorstellung den Fragen der Senioren auf deren Jahreshauptversammlung der Senioren.Union in Hanau gestellt. Gabriele Stenger ist 46 Jahre alt, verheiratet und lebt in Hanau-Steinheim. Sie ist Mutter von drei Kindern (11, 9 und 3 Jahre alt) und ist in Maintal aufgewachsen. Nach ihrem Abitur auf der Hohen Landesschule (HoLa) in Hanau hat sie Volkswirtschaft, Jura und Geschichte studiert und anschließend noch eine Ausbildung zur Steuerberaterin absolviert. 2009 ist sie als Mitgesellschafterin in die Steuerberaterkanzlei ihrer Eltern in Wachenbuchen eingestiegen. Zu ihren Hobbies befragt, gesteht sie ihre Vorliebe zum Tennis, obwohl sie über 20 Jahre beim THC in Hanau Hockey gespielt habe. Darüber hinaus engagiert sie sich für den Tierschutz und ist in NABU und WWF aktiv. Ihre weiteren Vorlieben gelten dem Reisen, vor allem nach Frankreich, dem guten Essen und guten Gespräche. Zu letzterem gehört auch gutes und aufmerksames Zuhören, was die Senioren bei ihrem Auftritt auf der Seniorenhauptversammlung auch sehr schnell registieren konnten. Denn Stenger beantwortete nicht nur die zahlreichen Fragen der Senioren, sondern sie hörte ihnen auch aufmerksam zu."
Und was ist mit der Politik? Wo sieht sie da ihre Schwerounkte, wollten die Senioren wissen. „Im Gegensatz zu Amtsinhaber Stolz komme ich nicht aus der Verwaltung, sondern aus der Wirtschaft und habe dadurch andere Kompetenzen und meist auch einen anderen Blick auf die Dinge. Ich bin einfach eine andere Person und werde den Menschen deshalb auch ein anderes Angebot machen", versicherte Stenger. Da sie bisher weitgehend außerhalb des parteipolitischen Betriebs gestanden habe, sei es ihr wichtigstes Anliegen, kleine und mittelständische Betriebe in der Krise zu unterstützen. Weitere ebenso wichtige Schwerpunkte seien für sie Kinderbetreuung und Familienpolitik. Auch da möchte sie neue Angebote machen. Darüber hinaus möchte sie sich dafür einsetzen, dass nicht nur der Seniorenbeirat auf Kreisebene eingesetzt wird, sondern dass auch die Digitalisierung in der Kreisverwaltung vorangetrieben wird, damit die Bürger schneller Auskunft bei Anfragen erhalten.
„Momentan ist das oftmals eine Einbahnstraße: die Bürger fragen an und erhalten dann in vielen Fällen keine Antwort, Deshalb müssen auch die Arbeitsprozesse in der Verwaltung beschleunigt werden“, verrät sie einige ihrer Schwepunkte. Auch die Senioren begrüssten schließlich ihre Kandidatur für das Landratamt. „Zurzeit kommt unsere komplette Kreisspitze ursprünglich aus der Verwaltung. Deshalb wäre es gut, wenn jetzt eine Frau aus der Wirtschaft das Landratsamt übernehmen würde, neue Aspekte setzen und auch die Verwaltung des Kreises umstrukturieren würde“, meinte der Kreisvorsitzende der Senioren-Umion, Gerhard Reitz, zum Abschluss.
Beim Besuch der CDU-Landratskandidatin Gabriele Stenger bei der Kreis Senioren-Union MKK : Gabriele Stenger (Bildmitte mit schwarzem Kostüm) links daneben der Kreisorsitzende der Senioren-Union MKK, Gerhard Reitz sowie weitere Senioren.