Stürmische Zeiten in der Bildungspolitik befürchtet

Politik

Dass sich ausgerechnet die SPD-Kreistagsfraktion anlässlich eines Schulbesuches „ein wenig Ruhe in der hessischen Bildungslandschaft“ wünscht, stößt auf Verwunderung bei den örtlichen Landtagskandidaten Heiko Kasseckert, Hugo Klein und Michael Reul.

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Diese sind sich sicher: „Sollte die SPD die nächste Landesregierung anführen,  wird im hessischen Bildungssystem kein Stein auf dem anderen bleiben.“ Die SPD stelle sich derzeit als „Friedensengel“ dar und versuche die geplante Einführung der Einheitsschule mit Begriffen wie „Gemeinschaftsschule“ oder „Neuen Schule“ zu verniedlichen.

„Eine zentrale Feststellung teilen wir mit der SPD-Kreistagsfraktion: Das Kind muss im Mittelpunkt der Bildungspolitik stehen“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Hugo Klein. Wenn die SPD aber gemeinsam mit Grünen und Linken die Abschaffung der Gymnasien und der Förderschule anstrebe, dann könne die CDU nicht erkennen, dass bei der Einheitsschul-Ideologie das Kindeswohl im Vordergrund steht. „Die CDU hält unvermindert an den Prinzipien der Schulvielfalt und der Wahlfreiheit fest, die unterschiedlichen Begabungen und Interessen gerecht wird“, ergänzt der CDU-Landtagskandidat Heiko Kasseckert. Ein Schulfriede auf dieser Grundlage werde aber seit 14 Jahren von SPD und Grünen abgelehnt.

Dass sich die Menschen nicht von den wohlklingenden Absichtserklärungen der Sozialdemokraten täuschen lassen, wünscht sich Michael Reul, Landtagskandidat und Fraktionsvorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „In dem gescheiterten Ypsilanti-Koalitionsvertrag von 2008 bekennen sich SPD und Grüne zu einem gemeinsamen Lernen bis zum Ende der Mittelstufe. Dies bedeutet nichts anderes als die Abschaffung der Gymnasien“, so Reul. Dabei habe die SPD nicht auf das Prinzip der Freiwilligkeit gesetzt, sondern eine verpflichtende Einheitsschule angestrebt, bei der es nur einen Einheitslehrer gebe. „Wenn sich die SPD-Kreistagsfraktion im Main-Kinzig-Kreis heute mehr Ruhe in der hessischen Bildungslandschaft wünscht, dann muss sie sich als erstes von den Plänen der eigenen Landespartei distanzieren. Sollten diese Pläne von SPD, Grünen und Linke Realität werden, stehen uns stürmische Zeiten in der Bildungspolitik bevor“, befürchten Klein, Kasseckert und Reul.


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