Zach begleitet Teams zur Feuerwehrolympiade

Politik

Die Feuerwehren im Main-Kinzig-Kreis zählen zu den leitungsfähigsten im Land.

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Das belegen mehrere nationale Titel, die nun auch zur Teilnahme an der so genannten Feuerwehrolympiade im französischen Mulhouse am kommenden Wochenende führten. Insgesamt 26 Nationen werden sich im Elsass im Wettbewerb messen, darunter auch die Gruppen aus den Nidderauer Stadtteilen Eichen und Heldenbergen sowie die Frauen aus Steinau-Marjoß.

„Damit stellt der Main-Kinzig-Kreis das größte regionale Kontingent“, sagt Kreisbeigeordneter Matthias Zach, der den Teams vor Ort gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Markus Busanni die Daumen drücken wird. Die ersten Disziplinen sind bereits am Freitagabend vorgesehen.

Die Freiwilligen Feuerwehren müssen im Alltag immer wieder ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Der internationale Vergleich im Rahmen der Feuerwehrolympiade bildet alle vier Jahre einen sportlichen Ausgleich und einen besonderen Höhepunkt für die teilnehmenden Mannschaften. „Es ist für den Main-Kinzig-Kreis eine klare Sache, dass wir diese vorbildlichen Aktivitäten auch durch Anwesenheit eines Mitglieds des Kreisausschusses unterstützen“, betont Zach. Denn die Erfolge bedeuten immer auch eine hervorragende Werbung für das Ehrenamt und für einen notwendigen Dienst im Sinne der Allgemeinheit.

Wie der Deutsche Feuerwehrverband in einer Pressemitteilung erläutert, werden bei den Wettbewerben absolute Höchstleistung und Präzision verlangt. Beim 400-Meter-Staffellauf müssen die acht Mitglieder jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie einen Schwebebalken, eine Wand und eine lange Röhre durchqueren. Zudem muss das Staffelholz – in diesem Fall ein Strahlrohr – korrekt übergeben werden. Fehler wie beispielsweise in sich verdrehte Schläuche oder falsche Handgriffe wirken sich negativ auf die Endzeit aus. Beim Löschangriff werden dann in Windeseile Saug- und Druckschläuche verlegt.

Bei den Sportwettbewerben wird zwischen Einzel- und Mannschaftsdisziplinen unterschieden. Einzeldisziplinen sind die 100 Meter Hindernisbahn und das spektakuläre Hakenleitersteigen bis ins dritte Obergeschoss. Zu den Mannschaftsdisziplinen der Sportwettbewerbe gehören die 4x100 Meter-Hindernisstaffel sowie der „Löschangriff nass“. Es zählt jeweils die Zeit; zudem überwachen zahlreiche Wertungsrichter mit Argusaugen die korrekte Durchführung der Aufgaben. Für Abweichungen werden Fehlerpunkte in Form von Zeitabzügen verteilt.

„Ich habe großen Respekt und hohe Anerkennung für die Arbeit der Feuerwehren und vor den bevorstehenden Wettbewerben“, sagt Zach. Angesichts der Herausforderungen und des sommerlichen Wetters seien für alle Beteiligten schweißtreibende Tage zu erwarten. Der Kreisbeigeordnete äußerte dabei die Hoffnung, dass die starken Feuerwehrleute aus dem Main-Kinzig-Kreis ihr Leistungsvermögen abrufen können, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. Doch bereits die Teilnahme könnten die freiwilligen Kräfte als einen persönlichen Erfolg verbuchen.


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