Der 13. Mai steht im Zeichen der Kinderbetreuung. Der Aktionstag soll dazu beitragen, der Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu geben, der ihr zusteht.
Der 13. Mai steht im Zeichen der Kinderbetreuung. Der Aktionstag soll dazu beitragen, der Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu geben, der ihr zusteht.
Die Fachkräfte in den Kindertagesstätten und Krippen sowie die Tageseltern gewährleisten eine optimale Betreuung und Förderung der Kinder. Sie spielen nicht nur eine wichtige Rolle als Bezugspersonen für die Kleinen, sondern tragen auch maßgeblich dazu bei, dass Familie und Beruf in Einklang bleiben. Ihre unermüdliche Arbeit verdient den Dank und die Anerkennung von uns allen.
Erzieherinnen und Erzieher sind unersetzbar. In ganz Deutschland und so auch in Hessen fehlt Fachpersonal. „Unsere Kitas können ihren Auftrag aber nur erfüllen, wenn dort ausreichend viele gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher arbeiten. Deswegen hat die Regierungskoalition aus CDU und SPD beschlossen, die Arbeit in den Kindertagesstätten so attraktiv zu machen, dass sich wieder mehr Menschen für den Beruf der Erzieherin oder des Erziehers entscheiden – und zwar mit Freude und aus Überzeugung, nicht aus Mangel an Alternativen. Dazu braucht es bessere Rahmenbedingungen für die Beschäftigten!“, so Gnadl
Der Kern dieser Verbesserungen bestehe vor allem in mehr Personal. Dazu zählen zum Beispiel die Entlastung der Beschäftigten von administrativen Aufgaben durch zusätzliche Verwaltungs- und Hilfskräfte, die Festlegung von mittelbarer pädagogischer Arbeit und qualitätsförderndem Einsatz von multiprofessionellen Teams und geeignete Fortbildungsmaßnahmen für die Fachkräfte. Gleichzeitig werde eine umfangreiche Fachkräfteoffensive aufgelegt und die bewährte Ausbildungsform der praxisintegrierten vergüteten Erzieherausbildung weiter um weitere 600 auf 1.000 geförderte Ausbildungsplätze im Jahr 2025 aufgestockt, berichtet die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion.
„Auch im Wetterau- und Main-Kinzig-Kreis ist der eklatante Fachkräftemangel in frühkindlichen Bildungseinrichtungen zu spüren, dabei brauchen wir in den Kitas die Besten für unsere Jüngsten. Mit der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Sofortprogramm „11+1“ verbessern die Ausbildungsbedingungen und machen die Arbeit in Kindertagesstätten insgesamt attraktiver“, betont die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl.
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