"Ob Konsum, Produktion, Arbeitslosigkeit oder Auftragslage – die Schwäche des Standorts Deutschland setzt Bevölkerung und dem Mittelstand immer mehr zu. Historische Höchststände gibt es bei der Schließung von Unternehmen. Besonders bitter: Gerade die forschungsintensiven Unternehmen machen in Deutschland mittlerweile am immer häufiger den Schirm zu. Seit zwei Jahren verschlechtert sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Alarmierend: Nie wollten weniger Unternehmen hierzulande investieren. Ob eine Zinswende Linderung bringen wird, ist derzeit noch mehr als fraglich. Und auch die Auslandsmärkte werden die Volkswirtschaft vorerst nicht beflügeln. Umso mehr ist die Wirtschaftspolitik in der Pflicht! Sie muss rasch den Arbeitsmarkt entfesseln, Regulierung und Bürokratie abbauen, Energiekosten senken. Und gleichzeitig für Sicherheit und Stabilität sorgen, um dem Ansehensverlust des Standorts Deutschland aufzuhalten", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Als besonders hemmender Faktor wird von Unternehmen die immer weiter ausufernde Bürokratie sowie die Überregulierung mit gesetzlichen Vorgaben genannt. Für kleine und mittlere Unternehmen ist Bürokratie die Innovationsbremse schlecht hin. Die Bundespolitik muss sich am neuen Entbürokratisierungsministerium von Hessen ein Beispiel nehmen, um diesen kontinuierlich wachsenden Standortnachteil keinen weiteren Nährboden zu bereiten“, betont der Kreisvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Main-Kinzig, Patrick Heck.

Der Eingang neuer Aufträge sei im Verarbeitenden Gewerbe ist im April gegenüber März gesunken - der vierte Rückgang in Folge: "Die Zahl der Unternehmensschließungen hat 2023 zugelegt. Den größten Anstieg gab es im Verarbeitenden Gewerbe (+8,7%) auf den höchsten Stand seit 2004. Besonders betroffen sind die forschungsintensiven Branchen (+12,3%). Fast 90% der Unternehmen haben den Geschäftsbetrieb ohne Insolvenzanmeldung eingestellt, tauchen also in der Insolvenzstatistik nicht auf. Europaweit stieg die Inflation im Mai wieder. Verantwortlich dafür war vor allem Deutschland, hier ist die Inflation im Mai auf 2,4% gestiegen. Die Hoffnung, durch Exporte die schwache Inlandsnachfrage kompensieren zu können, hat sich für die Unternehmen nicht bestätigt. Auch die Preiserwartungen sind im Mai wieder gestiegen, vor allem Industrie und Großhandel wollen ihre Preise anheben. Die Wettbewerbsposition der deutschen Industrie innerhalb der EU und auf den Weltmärkten verschlechtert sich seit zwei Jahren ungebremst. Wenn die Bundesregierung in Kenntnis dieser Umstände keinen Plan für einen Weg aus der Krise hat, dann sind sofortige Bundestagswahlen unumgänglich", so der MIT-Kreisvorstand einstimmig.

mitkreisvorstand az


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