Zeitzeugen der Kreisgründung auf gemeinsamer Bühne

Politik
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Wenn der Main-Kinzig-Kreis am ersten Juli-Wochenende sein 50-jähriges Bestehen feiert, geben einige Protagonisten der ersten Stunde Auskunft über die spannende und teils turbulente Gründungszeit.



Auf einem Podium nehmen Günter Frenz, Lothar Klemm, Karl Eyerkaufer, Dr. Rolf Müller und Helmut Weider gemeinsam Platz. Sie alle waren bereits in den in den 1970er Jahren kreispolitisch aktiv und verbinden mit der Entstehungsgeschichte und der weiteren Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises ganz besondere Erinnerungen. Die Talkrunde im Rahmen von „50 Jahre MKK“, moderiert von Kreispressesprecher John Mewes, findet am Samstag, 6. Juli, um 14 Uhr im Barbarossasaal des Main-Kinzig-Forums statt.

Die Anfangsjahre des Main-Kinzig-Kreises wurden durch weitreichende politische Entscheidungen geprägt. In den Bereichen Schulentwicklung, Abfallentsorgung und Autobahnausbau galt es, langfristig tragfähige Lösungen zu finden, und dafür war bereits in hohem Maße gemarkungsübergreifendes Denken gefordert. Die Kreistags- und Ausschusssitzungen verliefen mitunter hitzig. Und doch fanden die Abgeordneten Kompromisse, die den Weg für eine erfolgreiche Kreisentwicklung ebneten, darunter diese Politiker:

  • Günter Frenz (CDU, Sinntal) war seinerzeit mit 23 Jahren jüngster Abgeordneter und ist der einzige noch aktive Kreispolitiker aus der Anfangszeit; nach seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Erster Kreisbeigeordneter und Kreisbeigeordneter arbeitet er aktuell als Fraktionsmitglied der CDU im Kreistag mit;
  • Landrat a.D. Karl Eyerkaufer (SPD, Maintal) brachte sich zunächst als Kreistagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender der SPD, von 1987 bis 2005 dann als Landrat für den Main-Kinzig-Kreis ein, für zwei Monate war er auch Mitglied des Landtags; nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka gründete er 2005 die bis heute aktive Kreis-Initiative für Beruwala;
  • Dr. Rolf Müller (CDU, Gelnhausen) kann auf eine kreis- und landespolitische Karriere zurückblicken; im Kreistag hatte er die Funktionen als Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzender inne, in Wiesbaden war Müller zunächst Landtagsabgeordneter und von 1989 bis 1991 Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei;
  • Lothar Klemm (SPD, seinerzeit Maintal) weist eine ebenso kreis- wie landespolitische Laufbahn auf, als Kreistagsabgeordneter, acht Jahre lang als Kreistagsvorsitzender des Main-Kinzig-Kreises sowie als Landtagsabgeordneter und – von 1994 bis 1999 – Wirtschaftsminister im Land Hessen;
  • Helmut Weider (CDU, Nidderau) arbeitete in der CDU-Fraktion im Kreistag mit, ebenso als Beigeordneter im Kreisausschuss; der Nidderauer Stadtrat war zudem um den Jahreswechsel 1976/1977 vertretungsweise für zwölf Tage Landrat.

Vom Gründungsgeist jener Jahre und den Beharrungskräften der Anfangszeit können die fünf Politiker einiges berichten, die sich jahrzehntelang politisch, sozial und ehrenamtlich stark eingebracht haben. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist ebenso frei wie zu allen anderen Veranstaltungen am Festwochenende. Dieses findet am 6. und 7. Juli im Main-Kinzig-Forum, auf dem Gelände um die Kreisverwaltung herum sowie auf dem benachbarten Hof der Kreiswerke Main-Kinzig statt. Das komplette Programm findet sich auf der Homepage www.mkk.de.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


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