Kein Schutz gegen den Lärm der Nachtflüge

Politik
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Die Interessengemeinschaft Fluglärm Hanau-Kinzigtal kritisiert zum Beginn der Hauptreisezeit die mangelnden Bemühungen zur Lärmreduzierung.



"Dass der nächtliche Fluglärm in der Region Offenbach/Hanau gesundheitsschädlich ist, ist mittlerweile eine allgemein anerkannte Tatsache. Besonders vom Land Hessen und vom Bund wird aber leider immer noch nichts für einen besseren Schutz gegen den Lärm der Nachtflüge unternommen. Das bereits kurz vor 5 Uhr früh die Landeanflüge über das Kinzigtal donnern ist eigentlich Körperverletzung. Das jetzige Fluglärmschutzgesetz erlaubt aber diesen unzumutbaren Lärm. Die Menschen im MKK haben noch nicht einmal Anspruch auf passiven Lärmschutz (Lärmschutzfenster usw.). Es gibt viele realistische Möglichkeiten um den Lärm zu reduzieren. Die Ausweitung des Nachtflugverbotes und eine ergänzende Reduzierung der Kurzstreckenflüge würde eine erhebliche Entlastung bewirken", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: ""Dass aber sogar für Politiker Ausnahmen vom Nachtflugverbot möglich sind (siehe den super kurzen Nachtflug der Außenministerin von Frankfurt nach Luxemburg) ist ein weiterer Skandal. Wer, wie die grüne Außenministerin, Fußball-Termine und politische Termine nur mit Nachtflügen verbinden kann, muss sich die Frage gefallen lassen, ob der Besuch von Fußballspielen zu ihren notwendigen Aufgaben als Minister gehört oder nur zum Zweck der Eigenwerbung erfolgt ist. Die IGF kämpft dafür, dass die Bahn, Reisebusse und das Auto stärker für Urlaubs- und Geschäftsreisen genutzt werden. Für Frankreich, Italien und das spanische Festland sind sehr schnelle Bahnverbindungen verfügbar. Und für den Familienurlaub hat sogar der PKW eine bessere Ökobilanz als das Flugzeug. Außerdem müssen sich die deutschen Reiseweltmeister selbstkritisch fragen, ob man jeden Winkel der Erde touristisch erleben muss. Es gibt viel zu viele Mitbürger die zu Fernzielen fliegen, nur um einmal dort gewesen zu sein. Die IGF sucht Mitstreiter um Veranstaltungen und Vorträge zu organisieren."

Auf der letzten Jahreshauptversammlung wurde Eric Ludwig als 1. Vorsitzender bestätigt und Dr. Detlef Oldenburg neu als 2. Vorsitzender gewählt.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


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