Tauber verspricht: Bahnlärm wird um 50 Prozent reduziert

Politik

Gute Nachrichten für die Anwohner der vielbefahrenen Bahnstrecken im Main-Kinzig-Kreis und der Wetterau.

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"Durch die komplette Umrüstung aller Waggons bis zum Jahr 2020 wird die Deutsche Bahn die Lärmbelastung um insgesamt 50% reduzieren", teilt der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber mit. Profitieren würde dadurch insbesondere die Bahnstrecke Frankfurt-Fulda.

Entscheidend sei, so Tauber, dass jetzt der Einbau der sogenannten "Flüsterbremse" technisch genehmigt wurde. Mit dem Einbau kann nun sofort begonnen werden. Die Hersteller aus der Industrie hätten die entsprechenden Kapazitäten, um das Material auch sofort auszuliefern. "Damit wird künftig der Lärm direkt am "rollenden Material" spürbar reduziert." Die neue Verbundbremsstoffsohle vermindere das Rollgeräusch insbesondere von Güterwagen um die Hälfte, weil sie das Aufrauen der Räder verhindere, so dass die Wagen leiser rollen. "Die Anwohner entlang der Kinzigtalbahn berichten immer wieder, dass gerade die Güterzüge unangenehmen Lärm produzieren. Dir Reduzierung dieser Lärmquelle wird eine angenehme Entlastung bringen", so Tauber.

"Die christlich-liberale Bundesregierung hat bereits festgelegt, dass die Bahn künftig nicht mehr Lärm erzeugen darf als der Straßenverkehr. Die Umrüstung auf leisere Bremsen wird von der Bundesregierung zudem finanziell gefördert. Aus den Mitteln für den Lärmschutz an der Schiene stellt der Bund bis 2020 insgesamt 152 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 152 Millionen Euro sollen in den kommenden acht Jahren aus den Mehreinnahmen durch das neu eingeführte lärmabhängige Trassenpreissystem der DB kommen", erläutert der Bundestagsabgeordnete. Dieses solle den Druck auch auf die übrigen Anbieter erhöhen, künftig die Flüsterbremsen einzubauen.

"Darüber hinaus führt der Bund sein freiwilliges Lärmsanierungsprogramm - etwa für Schallschutzwände und den Einbau von schalldichten Fenstern in Wohnhäusern an Bahnstrecken - in Höhe von 100 Millionen Euro fort", so Dr. Tauber. Von diesem Programm haben bereits Kommunen im Wahlkreis profitiert.


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