„Grüne bei Energiewende mit Argumenten aus der Mottenkiste“

Politik

"Die große Unkenntnis der Grünen bei ihrem vorgeblichen Steckenpferd, der Solarenergie, ist erschreckend. Die neuerlichen Einlassungen des Grünen Fraktionsvorsitzenden Rainer Bousonville sind inhaltlich richtig enttäuschend."

VORSPRUNG - Kaffeespende
Kreiswerke Main-Kinzig

So kommentierte der stv. Vorsitzende der Jungen Union Main-Kinzig, Rüdiger Rein, die neuerliche Pressemitteilung der Grünen im Main-Kinzig-Kreis. Darin wird versucht, mit längst veralteten Parolen Stimmung gegen die von der christlich-liberalen Koalition auf den Weg gebrachten Energiewende zu machen.

Während Bousonville im Zusammenhang mit der Senkung der Solarförderung etwas von der Zerschlagung der Solarenergie faselt, haben die Branchenvertreter der Solarenergie den Plänen der Bundesregierung zugestimmt. So betont etwa Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft, dessen Verband an dem Aushandlungsprozess beteiligt war: "Diese Regelung hält Klima- und Verbraucherinteressen im Einklang" sowie "Die vorgezogene, zubauabhängige Anpassung der Solarförderung wird dazu beitragen, dass sich der deutsche Photovoltaik-Markt auf einen jährlichen Zubau von 3 bis 5 Gigawatt einpendeln wird und damit die Umlage für Solarstrom auf rund 2 Cent pro Kilowattstunde begrenzt werden kann."

Anders als die Grünen vor Ort, die noch nicht verstanden haben, dass die Solarenergie längst kein ideologisches Projekt mehr ist, sondern bereits fester Bestandteil unserer Stromversorgung, denken diejenigen, die damit ihr Geld verdienen, schon längst einen Schritt weiter, so Rein weiter. Sie wissen, dass die Kosten für die EEG-Umlage, die jeder Stromkunde zu tragen hat, bezahlbar und berechenbar bleiben müssen. Beides ist Voraussetzung für die Akzeptanz des Umbaus unserer Energieversorgung und damit für das Gelingen der Energiewende. Alle Fachleute sowie die Branche selbst wissen, dass ein dynamischer Ausbau der erneuerbaren Energien auch mit den neuen Regelungen weiterhin möglich bleibt. Zudem ist er politisch von der christlich-liberalen Koalition gewollt und wird deshalb weiterhin gefördert. "Darüber gibt es keinerlei Diskussion. Die Energiewende mit der Solarenergie als starkem Standbein ist doch längst politischer Konsens".

Wie dramatisch die Unkenntnis der Grünen sei, offenbare sich, wenn er auf angeblich geringe Einsparungen durch die neuen Regeln verweist und den Hauptgrund für die hohen Kosten bei den "Altlasten" sucht. "Genau diese Altlasten stammen aus der Zeit, in der die Grünen Regierungsverantwortung getragen haben und über der Solarlobby das Füllhorn ausgegossen wurde. Das hat die Energiewende in Gefahr gebracht", so Rein. Genau diese Lobbypolitik mache es heute schwerer, Verbraucherkosten und Ausbaugeschwindigkeit in Einklang zu halten, ergänzt stv. JU-Vorsitzender Christoph Engel.

Auch das Argument der Grünen, dass durch die Verringerung der Förderung die Solarbranche in Deutschland zerschlagen wird, sei falsch. Bereits zu Zeiten der höheren Förderung stammen 90% der in Deutschland installierten Anlagen aus dem Ausland. Der Grund dafür liegt in den erheblich geringeren Produktionskosten. An diesem Preisgefälle bei der Produktion ändert sich auch durch die Absenkung der Förderung nichts", so Rein und Engel. Es sei sogar zu beobachten, dass sich der Preis für Anlagen mit jedem Absenken der Förderung noch einmal verringert hat.

Ein weiteres ernstes Problem sei zudem die Stabilität der Netze. Durch die Schwankungen in der produzierten Strommenge durch Solaranlagen gebe es erhebliche Risiken für die Netzstabilität. Diese Gefahr werde häufig unterschätzt. Dieses Gefahrpotential steige mit einer ungebremsten Ergänzung weiterer Solaranlagen. "Fest steht, dass der Ausbau der Solarenergie wie bisher weiter läuft. Die CDU betriebt die Energiewende mit Norbert Röttgen an der Spitze unbeirrt weiter. Im Gegensatz zu den Grünen hat er verstanden, dass die Bürger über bezahlbare Energiepreise mitgenommen werden müssen, auch wenn es den sehr aktiven Lobbyisten der Solarindustrie verständlicherweise nicht passt", so Engel und Rein abschließend.

 


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Kreiswerke Main-Kinzig

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
Messe Wächtersbach
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2