Seit im März 2011 die Anflughöhen auf den Frankfurter Flughafen über dem Main-Kinzig-Kreis gesenkt wurden, müssen die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis mit erheblichen und unnötigen Lärmbelastungen leben.
Seit im März 2011 die Anflughöhen auf den Frankfurter Flughafen über dem Main-Kinzig-Kreis gesenkt wurden, müssen die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis mit erheblichen und unnötigen Lärmbelastungen leben.
„Das hat sich insbesondere in den letzten beiden Wochen gezeigt, als Flugzeuge wieder einmal gefühlt direkt über unseren Köpfen zum Landen angesetzt haben“, kritisiert der Erste Kreisbeigeordnete Dr. André Kavai. Das sei auch an der Zahl der Beschwerden ablesbar gewesen. Aus Hasselroth, Rodenbach, Langenselbold, Erlensee und Hanau sei die Zahl der Fluglärmbeschwerden wieder deutlich angestiegen. „Die Anflughöhen müssen im Oktober herabgesetzt werden“, fordert Dr. Kavai als Konsequenz aus den Erfahrungen der letzten Wochen. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf Schutz vor vermeidbarem Fluglärm. Und es ist unstrittig, dass diese erhebliche Belastung der Menschen im Main-Kinzig-Kreis absolut nicht notwendig ist“, macht Dr. Kavai deutlich. Dass das Bundesverkehrsministerium die Anhebung der Anflughöhen nach Aussage des Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe abgelehnt habe, ist für Dr. Kavai „eine riesengroße Enttäuschung“. Es mache einmal mehr deutlich, dass sich die Verantwortlichen in Berlin „einen Dreck um die berechtigten Anliegen der Bürgerinnen und Bürger scheren.“
Dr. Kavai betont, der Kreis werde nicht nachlassen im Kampf der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Ruhe und gegen unnötigen Fluglärm. „Bei mir verfestigt sich immer mehr der Eindruck, als wollten die Verantwortlichen insbesondere in Berlin, aber auch bei der Deutschen Flugsicherung, die Proteste der Bürgerinnen und Bürger so lange ignorieren, bis die Leute resignieren“, sagt Kavai. Das werde er sich aber nicht bieten lassen, „und da kennen die Leute die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis schlecht“, unterstreicht Kavai. Der Protest werde nicht nachlassen, weder auf politischer Ebene, noch auf direktem Wege mit Demonstrationen und Protest-Mails.
Beschwerden über Fluglärm können per E-Mail sehr einfach über die Seite des Deutschen Fluglärmdienstes abgewickelt werden (www.dfld.de). Auf der Seite www.igfluglaerm.de finden sich eingehende Informationen und eine Beschreibung der Vorgehensweise. Beschwerden können aber auch direkt per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder in einer Eingabemaske auf www.fraport.de eingegeben werden. „Nutzen Sie dieses Instrument auch weiterhin“, setzt Kavai auf den andauernden Protest aus dem Main-Kinzig-Kreis.
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