„Aufwertung des Berufsbilds der Altenpflegekräfte überfällig“

Politik

Eine „umfassende Reform der Altenpflegeausbildungen“ hält Bundestagskandidatin Bettina Müller für „dringend notwendig“.

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Bei vielen Besuchen von Pflegeeinrichtungen in ihrem Wahlkreis Main-Kinzig/Wetterau/Schotten wurde ihr die Not der Pflegedienstleiter geschildert, die sich händeringend um die Einstellung von qualifiziert ausgebildeten Fachkräften bemühen – oftmals ohne Erfolg. Für Bettina Müller liegt das grundsätzliche Problem im weiterhin schlechten Image des Altenpflegeberufs, das „nicht zu Unrecht besteht“. Schichtdienste, Pflege unter Stress und schlechte Bezahlung würden Viele abschrecken, sich zur Altenpflegekraft ausbilden zu lassen. „Der erste Schritt, diesen Notstand in der qualifizierten Altenpflege aufzuheben, ist die Aufwertung des Berufsbilds des Altenpflegers“, so die Bundestagskandidatin.

Altenpflegerinnen und Altenpfleger würden in Zukunft eine zentrale Rolle spielen, um die Folgen des demographischen Wandels abzufangen, so Bettina Müller. Nach neuesten Berechnungen werde sich die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis zum Jahr 2050 nahezu verdoppeln auf dann geschätzte 4,5 Millionen Menschen. „Es ist höchste Zeit, uns dieser Aufgabe zu stellen“, mahnt Bettina Müller. Dies sei nur erfolgreich umzusetzen, wenn alle Beteiligte miteinander kooperierten. In diesem Zusammenhang lobte Müller die enge Zusammenarbeit im Main-Kinzig-Kreis zwischen Alten- und Pflegezentren und den Main-Kinzig-Kliniken. Deutschlandweit vorbildhaft sei ebenso die Gehaltszahlung nach Tarif in allen Altenpflegeeinrichtungen des Kreises.

„Wenn wir die Wertschätzung für den Altenpflegeberuf besonders bei jungen Menschen steigern wollen, müssen wir das Berufsbild durch entsprechende Ausbildungs- und Arbeitsbedingungsmaßnahmen grundlegend ändern. Hier gilt es, im Bereich Arbeitsschutz, Förderung flexibler Arbeitszeitmodelle, Unterstützung von Fort- und Weiterbildungsangeboten und nicht zuletzt bei der Vergütung neue Wege zu gehen“, so SPD-Bundestagskandidatin Bettina Müller.


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