Am Samstag, 09.08.25, wurde im Main Kinzig Kreis eine Kreisverband der Partei "Bündnis Sahra Wagenknecht" (BSW) gegründet. "Mit diesem Schritt etabliert sich die junge Partei, die sich für Vernunft, soziale Gerechtigkeit und Frieden einsetzt, nun auch fest auf lokaler Ebene im Main Kinzig Kreis und in Hanau. Durch diese Gründung bekommen Mitglieder und Unterstützer eine Plattform für direkte politische Arbeit vor Ort", heißt es in einer ersten Pressemitteilung.
In der Gründungsversammlung wurde die Satzung beschlossen und der erste Kreisvorstand gewählt: Vorsitzende ist Nabila Omaizat, stellvertretender Vorsitzender Christian David Wolf, Schatzmeister Martin Engel und Beisitzer Oscar Heipel. "Gemeinsam wird das Team kommunale Missstände klar benennen und mutig politisch anpacken. Wir leben Bürgernähe nicht als Schlagwort, sondern in der täglichen Arbeit vor Ort“, betont Nabila Omaizat. „Wir nehmen wahr, dass in vielen etablierten Parteien die Stimmen des Friedens immer leiser werden oder komplett fehlen. Allzuoft ist in den Altparteien parteiinterne Karriere wichtiger ist als die Interessen der Menschen zu vertreten. Wir werden das ändern.“
Der neue Kreisverband will sich für mehr bezahlbaren Wohnraum in kommunaler Hand, den Ausbau von Kita und Schulplätzen, Sanierungen und Neubauten sowie eine bessere Ausstattung von Bildungs- und Jugendeinrichtungen einsetzen: "Ebenso wollen wir die ländlichen Gebiete im Kreis stärken, indem wir den ÖPNV ausbauen, Mobilfunk- und Breitbandlücken schließen und die ärztliche Versorgung sichern. Die Förderung der lokalen Wirtschaft und regionaler Betriebe steht für uns ebenso im Mittelpunkt wie eine klare Friedenspolitik vor Ort: Keine Rüstungsproduktion in der Region und keine Bundeswehrwerbung an Schulen, stattdessen Förderung ziviler Zukunftsbranchen. Darüber hinaus treten wir für eine offene Debattenkultur ein, in der unterschiedliche Meinungen respektvoll ausgetauscht werden können. Wir stellen uns gegen Denkverbote und Konformitätsdruck und wollen eine Politik, die sich nicht von Lobbyinteressen leiten lässt, sondern von dem, was für die Menschen hier vor Ort wirklich zählt."
Der Kreisverband will ab sofort mit öffentlichen Aktivitäten wie Diskussionsveranstaltungen, Infoständen und Veröffentlichungen Präsenz zeigen und parallel die Vorbereitungen für den Wahlantritt zur Kommunalwahl 2026 mit eigenem Programm und einer starken Kandidatenliste beginnen. „Wir unterscheiden uns klar von den etablierten Parteien“, so Omaizat. „Wir sind unabhängig und sagen, was ist – auch wenn es unbequem ist.“
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