Die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mbH (KVG) teilt mit, dass sie einen offenen Brief an die Geschäftsführung der Rhein-Main-Verkehrsbund GmbH (RMV) versendet hat. Wie im Vorjahr geht es um die unhaltbaren Zustände auf der RB 34, die insbesondere Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule aus Niederdorfelden und Schöneck betreffen.
Trotz mehrfacher unterjähriger Gespräche und Zusicherungen, dass sich die Situation verbessern werde, würden sich nun wieder die bereits von der KVG angeprangerten Missstände wiederholen. "Wie im Jahr 2024 werden die schulrelevanten Fahrten ohne entsprechende Kommunikation an die KVG und ohne entsprechende Einrichtung von Ersatzverkehrsleistungen mit einer geringeren Kapazität als bestellt durchgeführt. Man habe erst in der vergangenen Woche ein aktuelles Update zu der Fahrzeugverfügbarkeit im Niddertal erhalten. Demnach sah die Prognose zum Schulstart gut aus. Laut Mitteilung stünden die notwendigen Fahrzeuge zur Verfügung. Weiter hieß es, dass man die Züge im Niddertal und ihre Verfügbarkeit im Blick behalten werde. Umso verwunderter sind wir über die aktuelle Situation und das nicht funktionierende Qualitäts- und Krisenmanagement“, betonen der Aufsichtsratsvorsitzende der KVG, Jannik Marquart (CDU), und die KVG-Geschäftsführerin Martina Stegemann.
Die nicht ausreichende Bereitstellung der notwendigen Kapazitäten sei erneut ohne Benachrichtigung der KVG Main-Kinzig geschene. "Damit bestand nicht einmal die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte frühzeitig zu informieren. Mit diesem offenen Brief möchte man auf die anhaltenden Missstände aufmerksam machen und gleichzeitig die Dringlichkeit unterstreichen, kurzfristige Lösungen im Sinne der Fahrgäste zu erreichen", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
Nachfolgend der Offene Brief im Wortlaut:
"Sehr geehrter Herr Prof. Ringat,
sehr geehrter Herr Dr. Kavai,
sehr geehrter Herr Daubertshäuser,
vor knapp einem Jahr sahen wir uns gezwungen, in einem offenen Brief auf die unhaltbaren Zustände auf der RB 34 hinzuweisen. Bedauerlicherweise haben sich die Probleme nicht nachhaltig verbessert, sodass wir uns heute erneut veranlasst sehen, diesen Schritt zu gehen.
Wie im Vorjahr werden die schulrelevanten Fahrten ohne entsprechende Kommunikation an unser Haus und ohne entsprechende Einrichtung von Ersatzverkehrsleistungen mit einer geringeren Kapazität als bestellt durchgeführt. Wir haben erst in der vergangenen Woche ein aktuelles Update von DB Regio aus ihrem Haus zu der Fahrzeugverfügbarkeit im Niddertal erhalten. Demnach sah die Prognose zum Schulstart gut aus. Laut Mitteilung stünden die notwendigen Fahrzeuge zur Verfügung. Weiter hieß es, dass man die Züge im Niddertal und ihre Verfügbarkeit im Blick behalten werde. Umso verwunderter sind wir über die aktuelle Situation und das nicht funktionierende Qualitäts- und Krisenmanagement. Die nicht ausreichende Bereitstellung der notwendigen Kapazitäten geschah erneut ohne Benachrichtigung der KVG Main-Kinzig. Damit bestand nicht einmal die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte frühzeitig zu informieren.
Uns ist bewusst, dass wir in diesem Fall nicht der unmittelbare Auftraggeber sind. Wir sehen uns jedoch veranlasst, unsere Erwartungshaltung dahingehend klar zu kommunizieren, dass vergleichbare Situationen im Sinne eines vorausschauenden Krisenmanagements künftig vermieden werden. Sollte es dennoch zu Engpässen kommen, erwarten wir unverzüglich eine Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen, z. B. in Form von entsprechenden Ergänzungsverkehren.
Wir bitten Sie nachdrücklich, sich der Angelegenheit so schnell wie möglich anzunehmen und die erforderlichen Maßnahmen im Sinne der Schülerinnen und Schüler sowie der Erziehungsberechtigten zu ergreifen."
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de

















