Bundestag: Reddig (CDU) rebelliert gegen Rentenpläne

Politik

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig spricht am Donnerstag, 16. Oktober, im Plenum des Deutschen Bundestages zum Rentenpaket der Bundesregierung. Die "Junge Gruppe" in der CDU/CSU-Fraktion, deren Vorsitzender Reddig ist, will diesen Rentenplänen allerdings nicht zustimmen. 

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Gegenüber der VORSPRUNG-Redaktion erklärte Reddig seinen Widerstand: "Deutlich über 115 Milliarden Euro aus dem vorgelegten Rentenpaket sind nicht vom Koalitionsvertrag gedeckt. Die geplante dauerhafte Erhöhung des Rentenniveaus wäre eine dauerhafte Milliardenlast auf den Schultern der jungen Generation. Das ist nicht hinnehmbar und muss im Zuge der parlamentarischen Debatte im Deutschen Bundestag korrigiert werden. Wichtig ist dabei auch der Hinweis: Die Renten werden nicht sinken. Das wollen wir nicht und das ist auch gesetzlich ausgeschlossen. Wir wollen aber nicht nur stabile Renten, sondern auch ein stabiles Gesamtsystem für die Rentenversicherung. Deshalb wurde die Einsetzung einer Rentenkommission im Koalitionsvertrag vereinbart. Hier sollen Maßnahmen für die langfristige Stabilisierung und nachhaltige Finanzierung unseres Rentensystems beschlossen werden. Gute Lösungsansätze dafür liegen bereits auf dem Tisch. Mit dem 'Rentenpaket' dürfen wir der Kommission nicht vorgreifen, sondern müssen alles daransetzen, ausgewogene Lösungen zu beschließen, die die Renten von heute absichern, ohne die Beitragszahler und die junge Generation zu überlasten."

Die Debatte zu diesem Tagesordnungspunkt beginnt um 12.20 Uhr; zeitliche Verschiebungen sind möglich. Die Rede von Reddig kann online unter www.bundestag.de live verfolgt sowie im Nachgang in der Mediathek des Deutschen Bundestages abgerufen werden.

 

 


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