Kreistags-Beschluss: Null-Toleranz gegenüber Antisemitismus

Politik

Der Kreistag hat sich mit einem Antrag zur Solidarität mit jüdischem Leben und zur Null-Toleranz gegenüber Antisemitismus bekannt. Die FDP hatte das Thema auf die Tagesordnung gebracht, SPD, CDU und Freie Wähler hatten diesen dann letztlich gemeinsam Antrag ergänzt. Die Grünen stimmten ebenfalls zu, hätten sich allerdings eine Ausweitung über die Schulen hinaus gewünscht: „Wir müssen im Kreis dafür sorgen, dass Antisemitismus bekämpft wird und nicht nur an Schulen“, so die Fraktionsvorsitzende Mahwish Iftikhar.

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Laut Beschluss unterstützt der Kreis und macht bestehende Programme von Land, Bund und Zivilgesellschaft sichtbar. An weiterführenden Schulen soll ein Ansprechpartner für Antisemitismusprävention und Erfassung von antisemitischen Vorfällen benannt werden, der sowohl dem Staatlichen Schulamt als auch dem Kreisausschuss Auskunft geben kann. Eine Vernetzung auf Kreisebene der schulischen Ansprechpartner ist anzustreben. Der Kreis stärkt zudem lokale Initiativen, Kulturprojekte, Begegnungsformate und Gedenkarbeit. Der gemeinsame Austausch zwischen Schulen soll genutzt werden, um dem wachsenden Antisemitismus in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Und der Kreisausschuss berichtet einmal jährlich über relevante Aktivitäten und antisemitische Vorfälle.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

 


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