Sportliche Topleistungen aus dem Main-Kinzig-Kreis, von Deutschen Meisterschaften bis mehrfachen WM-Titelträgern, wurden in der Bad Orber Konzerthalle durch Landrat Thorsten Stolz (SPD) geehrt. „Wir ehren Sie persönlich und das, was Sie an herausragenden sportlichen Leistungen, gemeinsam mit Ihren Übungsleitungen und Vereinen, errungen haben“, sagte Stolz. „An der Liste der zu Ehrenden und ihren Sportarten erkennt man, in welcher Breite und Vielfalt die Sportlandschaft im Main-Kinzig-Kreis aufgestellt ist und sich auf höchstem Niveau präsentiert.“
Es erhielten 118 Sportlerinnen und Sportler sowie 35 Trainerinnen und Trainer aus insgesamt 18 Sportarten Urkunden und Trophäen. Aus diesen Reihen gaben die Cheerleaderinnen der TG Hanau und die Gardetänzerin Lilly Nix von der TSA Haitz im Rahmenprogramm einen kleinen Eindruck ihres Könnens. In seiner Ansprache hob Landrat Thorsten Stolz die Bedeutung des Sports für den innergesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. „Sport ist ein verbindendes Element. Er führt Menschen zusammen, überbrückt gesellschaftliche Grenzen, auch Generationengrenzen. Wer Sport im Verein betreibt, lernt gemeinsame demokratische Werte. Das sind Dinge, die man sich nicht im Fitnessstudio aneignen kann“, so Stolz. Er spannte damit einen Bogen vom Spitzen- hin zum Breitensport im Landkreis. Die Ehrung der sportlichen Erfolge stehe „stellvertretend für die Leistungen, die im Hintergrund Tag für Tag geboten werden, in den Vorständen, in den Abteilungsleitungen, in den Trainingsstäben“.
Um den Vereinssport ist es im Main-Kinzig-Kreis gut bestellt. Das bestätigte Helmut Meister, Vorsitzender des Sportkreises Main-Kinzig. Die Marke von 140.000 Mitgliedern in den gut 550 Vereinen im Landkreis und der Stadt Hanau sei bald erreicht. Alleine im abgelaufenen Jahr seien die Vereine unterm Strich um 1.800 Menschen gewachsen, wohl auch aufgrund der guten und maßgeschneiderten Angebote sowohl für den Freizeit- wie auch den Leistungssport. „Das macht mir viel Hoffnung, dass sich diese tollen Ergebnisse so in den nächsten Jahren fortsetzen werden“, sagte Meister.
Es ist eine gute Tradition der vom Fachbereich Sport veranstalteten Sportlerehrung des Main-Kinzig-Kreises, an einem Abend der Topleistungen auch jene zu würdigen, die im Hintergrund für jahrzehntelange Kontinuität, Verantwortung an vorderster Position und mutige Weiterentwicklung stehen. Landrat Thorsten Stolz rückte hierzu vier Personen in den Mittelpunkt, die hier mit bestem Beispiel vorangehen: Harald Köpf vom Motorsportclub Schlüchtern und Klaus Pulter von der Turnerschaft Großauheim sowie, in deren Abwesenheit, Klaus Ostheimer von den Wassersportfreunden Großkrotzenburg und Thomas Priebsch vom SV Altenmittlau. „Diese vier Männer haben ihre Vereine geprägt, sind immer noch stabile Stützen der Vereinsarbeit und sind leuchtende Vorbilder in ihren Bereichen. Sie stehen für das Ehrenamt im Sport, der engagierte Menschen wie sie braucht“, sagte Thorsten Stolz. Für Thomas Priebsch nahm stellvertretend dessen Vorstandskollege Joachim Lucas die Ehrung entgegen.
Am Ende des Abends hatte der Main-Kinzig-Kreis einen Weltrekordhalter, drei Weltmeisterinnen und Weltmeister, eine Europameisterin, 19 Deutsche Meisterschafts-Gewinnerinnen und -Gewinner sowie zahlreiche Teilnehmenden von Welt- und Europameisterschaften geehrt. „Das Jahr 2025 war ein für die Region erfolgreiches Jahr“, sagte Stolz, der allen Beteiligten eine verletzungsfreie Saison und erneut gute Erfolge wünschte.

Funktionäre: Klaus Pulter (TS Großauheim) und Harald Köpf (MSC Schlüchtern) sowie in dessen Abwesenheit Thomas Priebsch, für den der Vorstandskollege Joachim Lucas die Ehrung entgegennahm (SV Altenmittlau) wurden von Landrat Thorsten Stolz für ihre Lebensleistung geehrt (von links). Zudem nicht auf dem Bild: Klaus Ostheimer (Wasserfreunde Großkrotzenburg).

Leichtathletik.

Gardetanz und Rope Skipping.

Cheerleading, Kunstradfahren, Tanz und Turnen.

Blasrohrschießen, Bogenschießen, Boxen, Ju-Jutsu und Sportschießen.

Kanu-Slalom, Rudern, Schwimmen, Stand-Up Paddling, Streckensegelflug und Wasserspringen.
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