Die CDU Main-Kinzig hat auf ihrem Kreisparteitag ihren Vorsitzenden Max Schad mit großer Geschlossenheit im Amt bestätigt. Circa 98 Prozent der 140 Delegierten stimmten für den alten und neuen Kreisvorsitzenden. "Damit würdigten sie die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre", so die Partei in einer Pressemitteilung. In seiner Rede blickte Schad auf eine intensive Zeit politischer Überzeugungsarbeit zurück.
Die CDU Main-Kinzig habe in den vergangenen Jahren neue Wege in der Parteiarbeit beschritten und auf eine moderne Organisation gesetzt. „Wir haben gezeigt, dass moderne Parteiarbeit, starke Persönlichkeiten und klare Inhalte zusammengehören“, betonte Schad.
CDU nach 20 Jahren wieder stärkste Kraft im Kreis
Besonders hob der Kreisvorsitzende die Wahlerfolge der vergangenen Jahre hervor. Dazu zählten das erfolgreiche Bundestagswahlergebnis in beiden Wahlkreisen ebenso wie mehrere gewonnene Bürgermeisterwahlen im Kreis. Als Beispiele nannte er Markus Kern, Waldemar Gogel, Markus Betz und Bianca Finkernagel, die das starke kommunale Fundament der CDU unterstrichen. Aber auch dort, wo Wahlen nicht gewonnen wurden, habe die CDU gezeigt, dass sie eine entscheidende politische Kraft bleibe. „Man muss im Main-Kinzig-Kreis mit der CDU rechnen“, so Schad. Die vergangene Kommunalwahl bezeichnete er als weiteren wichtigen Erfolg. Die CDU sei erstmals seit 20 Jahren wieder stärkste politische Kraft im Kreis geworden – eine Mehrheit sei ohne sie nicht möglich. Ein besonderer Dank galt dem CDU-Spitzenkandidaten Jannik Marquart, der mit großem persönlichem Einsatz den Wahlkampf geprägt habe. Mehrere Projekte im Kreis trügen seine Handschrift, darunter der „Schulbauturbo“, der bundesweit Aufmerksamkeit erlangt habe, sowie neue Impulse in der Mobilitätspolitik.
Schad dankte zudem der Kreistagsfraktion und ihrem Vorsitzenden Heiko Kasseckert für deren Arbeit in den vergangenen Jahren. „Die CDU ist mit einer starken Liste und starken Persönlichkeiten angetreten. Unsere Fraktion ist geschlossen, neu aufgestellt und schlagfertig. Mit acht Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern geben Persönlichkeiten unserer Partei ein klares Gesicht und wir schaffen eine enge Verbindung zwischen Kreis und Kommunen“, so Kasseckert. Die CDU habe den Auftrag erhalten, politische Verantwortung zu übernehmen und eine Regierung zu bilden. Daraus ergebe sich auch der Anspruch, im Main-Kinzig-Kreis eine neue Rollenverteilung sowohl strukturell als auch inhaltlich zu gestalten. Eine zentrale Rolle beanspruche die CDU dabei mit dem Vorsitz des Kreistags. Dem Kreisparteitag wurde hierfür Markus Jung aus Schöneck vorgestellt. Jung werde künftig eine zentrale Rolle in der politischen Arbeit des Kreises übernehmen und als „erster Bürger des Main-Kinzig-Kreises“ wirken.
CDU Main-Kinzig wächst weiter
Positiv nahm der Kreisparteitag auch die Mitgliederentwicklung zur Kenntnis, über die die Mitgliederbeauftragte Srita Heide berichtete. Die Partei verzeichne neue Mitglieder und stärke zugleich ihre organisatorischen Strukturen. Seit dieser Wahlperiode ergänze zudem die Arbeitsgemeinschaft Christlich Demokratischer Lehrerinnen und Lehrer (ACDL) die Arbeit der CDU im Kreis.
Vorstandswahlen stellen Weichen für die kommenden zwei Jahre
Mit der Wahl des Kreisvorstands stellte die CDU die Weichen für die kommenden zwei Jahre. Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Otmar Wörner (Nidderau) und Celine Marquart (Freigericht) im Amt bestätigt. Komplettiert wird das Quartett der stellvertretenden Kreisvorsitzenden künftig durch Nicole Heim (Biebergemünd) und Uwe Häuser (Linsengericht). Als Schriftführer und Kreisschatzmeister wurden Jannik Marquart (Hasselroth) und Bernd Michael Matt (Langenselbold) ebenfalls mit großer Zustimmung bestätigt. Darüber hinaus wurden Srita Heide (Hanau) zur Mitgliederbeauftragten und Robin Gerlach (Freigericht) zum Digitalbeauftragten gewählt. Als Beisitzerinnen und Beisitzer komplettieren Jens Böhringer (Hanau), Dr. Marcel Bamber (Schöneck), Bianca Finkernagel (Ronneburg), Florian Gibbe (Langenselbold), Matthias Hillmann (Bruchköbel), Ulrike Hübner (Nidderau), Adriane Kovacsek (Hammersbach), Roman Lotz (Schlüchtern), Theresa Neumann (Großkrotzenburg), Petra Schott-Pfeifer (Gelnhausen) und Christiane Schreiber (Bad Soden-Salmünster) den Kreisvorstand. Zum Abschluss dankte Schad den Delegierten für das große Vertrauen und betonte den Anspruch der CDU, den eingeschlagenen Weg entschlossen weiterzugehen: „Das Ergebnis ist für mich ein Auftrag. Wir werden weiterhin mit klaren Ideen, starken Persönlichkeiten und großer Geschlossenheit für unseren Main-Kinzig-Kreis arbeiten.“


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de















