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Eine Reihe von Voraussetzungen für eine damit verbundene Aufwertung des Klinikstandortes Gelnhausen seien bereits vorhanden, so Carsten Kauck, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler und Aufsichtsratsmitglied der Main-Kinzig-Kliniken.

Vorausgegangen war ein Antrag der Freien Wähler in der Kreistagssitzung am 13. Feb. 2026 mit dem Auftrag einer Prüfung eines möglichen Ausbaus eines onkologischen Zentrums nach den Vorgaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) an den Main-Kinzig-Kliniken. "Dieser Antrag wurde insbesondere von den Vertretern der Mehrheitsfraktionen SPD und CDU abgelehnt, da nach deren Auffassung die Voraussetzungen nach dem Onkologie Konzept des Landes Hessen nicht gegeben seien. Landrat Thorsten Stolz (SPD) mahnte die Wählergemeinschaft gar 'keine Luftschlösser zu bauen'. Der Kreisvorsitzende der CDU Main-Kinzig Max Schad bezeichnete den Vorstoß der Freien Wähler als nicht zielführend in der Sache, da die Gesundheitsreform des Bundes genau in die entgegengesetzte Richtung gehe", so Kauck weiter.

Diese Sichtweise teilen die Freien Wähler Main-Kinzig nicht: "Derzeit verfügten die Kliniken über eine onkologische Gemeinschaftspraxis am Standort Gelnhausen sowie über eine ausgezeichnete Viszeral- und Onkologische-Chirurgie als Teil der Main-Kinzig-Kliniken. Ein kommunales Krankenhaus in Hessen kann durchaus ein onkologisches Zentrum etablieren, wenn es die DKG-Kriterien erfüllt und in die regionalen Strukturen des Hessischen Onkologie-Konzeptes (HOK) eingebunden ist", so Heinz Breitenbach. Eine Zertifizierung sei für die Anerkennung als onkologisches Zentrum nach DKG-Standard ebenso erforderlich wie die Erfüllung verbindlicher Qualitätsstandards zur Anerkennung der Klinik als G-BA-Zentrum durch den Gemeinsamen Bundesausschuss.

Dass es nicht einfach ist, diesen Weg zu bestreiten, sei den Freien Wählern Main-Kinzig bewusst, so Kauck: "Jedoch im Interesse der Patientinnen und Patienten in unserer Region sollten sich ergebende Chancen genutzt werden. Wir verweisen hier auch auf Christian Höftberger, Präsident der Krankenhausgesellschaft. Dieser sagt unlängst: 'Wir sehen auch, dass der bürokratische Weg nicht einfach sein wird, aber ein Versuch muss es uns wert sein. Der im Dezember 2025 vorgestellte neue Hessische Krankenhausplan sieht weiterhin Gestaltungsmöglichkeiten vor. Über die Zukunft eines Hauses entscheide am Ende der Träger.' Daher sind nun die Main-Kinzig-Kliniken und deren Träger, der Main-Kinzig-Kreis, gefordert, aktiv zu werden", so die Vertreter der Wählergemeinschaft der Freien Wähler Main-Kinzig.

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