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„Die bekannt gewordenen Förderentscheidungen zeigen zweierlei sehr deutlich: Der Investitionsbedarf in unsere kommunalen Sportstätten ist riesig – und jede Förderung, die vor Ort ankommt, ist ein wichtiger Schritt nach vorn. Dass Projekte in Dreieich, Neu-Isenburg, Gelnhausen und Großkrotzenburg berücksichtigt wurden, ist eine gute Nachricht für die Region.“

Das Programm ist Teil der sogenannten „Sportmilliarde“ des Bundes. Für die erste Tranche standen 333 Millionen Euro zur Verfügung. Dem gegenüber standen allerdings rund 3.600 Bewerbungen mit einem Gesamtbedarf von etwa 7,5 Milliarden Euro. „Diese Zahlen machen deutlich, wie riesig der Bedarf ist. Viele Kommunen haben überzeugende Projekte eingereicht, konnten aber aufgrund der begrenzten Mittel nicht berücksichtigt werden. Deshalb braucht es auch in Zukunft eine verlässliche Unterstützung für die kommunale Infrastruktur“, so Al-Wazir.

 Im Landkreis Offenbach und dem Main-Kinzig-Kreis profitieren konkret folgende Projekte von der Bundesförderung:

  • Dreieich: Sanierung und Ersatzneubau der Sportanlage Maybachstraße in Dreieich-Sprendlingen (500.000 Euro)
  • Neu-Isenburg: Ersatzneubau des Umkleidegebäudes der Sportanlage Gravenbruch (300.000 Euro)
  • Gelnhausen: Sanierung und Erweiterung der Rudi-Lechleidner-Halle an der Elisabeth-Strupp-Schule (750.000 Euro)
  • Großkrotzenburg: Sanierung der Sporthalle an der Geschwister-Scholl-Schule (1.000.000 Euro)

 „Moderne Sportstätten sind weit mehr als Orte für Bewegung. Sie sind Treffpunkte für Vereine, stärken den Zusammenhalt der Menschen und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Integration. Umso wichtiger ist es, dass wir hier nicht nachlassen.“ Mit Blick auf die vielen Kommunen, die diesmal nicht zum Zuge gekommen sind, betont Al-Wazir: „Es gibt weitere Chancen: Noch bis zum 19. Juni läuft mit ‚SKS-Schwimmbäder‘ ein eigener Förderaufruf mit 250 Millionen Euro speziell für die Sanierung von Schwimmbädern. Und für den Herbst 2026 ist bereits die nächste Runde des allgemeinen SKS-Programms mit weiteren 333 Millionen Euro angekündigt. Ich kann alle Kommunen nur ermutigen, diese Möglichkeiten zu nutzen und ihre Projektvorschläge einzureichen.“

Abschließend erklärt Al-Wazir: „Die hohe Nachfrage zeigt: Die Sportmilliarde war ein richtiger Schritt – sie muss jetzt aber auch konsequent weitergeführt werden, damit die Kommunen den Sanierungsstau vor Ort wirklich abbauen können.“


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