Die Jusos Main-Kinzig kamen am letzten Aprilsonntag im Hanauer Gewerkschaftshaus zu ihrer jährlich stattfindenden Unterbezirkskonferenz zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. Zum neuen Vorsitzenden wurde der 20-jährige Malte Oberbeck einstimmig gewählt. In seiner Bewerbungsrede machte er deutlich: „Wir haben in den letzten zehn Jahren zehn Prozent der Wählerstimmen im Main-Kinzig-Kreis verloren. Dieser Trend setzt sich fort. Deshalb braucht es Verjüngung und Erneuerung in der gesamten Kreispartei. Dafür braucht es uns Jusos. Ohne starke Jusos keine starke SPD.“
Ziel müsse es sein, als SPD Main-Kinzig wieder in mehr Kommunen und im Kreis stärkste Kraft zu werden und die bisherige Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Oberbeck betonte: „Themen von Klimaschutz bis Wohnraum, von Ausbildung bis sozialer Gerechtigkeit müssen immer wieder neu gedacht und mit Leben gefüllt werden. Als politischer Jugendverband ist es unsere Aufgabe, Debatten anzustoßen, um bessere Lösungen zu ringen und klare Positionen zu vertreten. Im politischen Wettbewerb hat nur eine Chance, wer Ziele hat und für diese einsteht.“
Zugleich unterstrich er die Bedeutung der innerverbandlichen Vielfalt: „Wir Jusos Main-Kinzig sind ein großes und vielfältiges Team. Mit zahlreichen Aktionen und Terminen sind wir eine tragende Säule der SPD Main-Kinzig. Wir müssen den Mut haben, Themen, die junge Menschen besonders betreffen, stärker in den Mittelpunkt zu stellen. Gemeinsam wollen wir für unsere Zukunft kämpfen.“
Der Vorstand besteht neben dem Vorsitzenden Malte Oberbeck aus den vier stellvertretenden Vorsitzenden Niklas Schäfer, Victoria Schmidt, Manuel Schreiber-Alvarez und Max Tischberger. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Emily Benatzky, Fabian Foucar, Niklas Herget, Benjamin Herrmann, Korbinian Matthäus, Emily Nöckel, Nils Schultheiß, Fynn Vetter und Tayyip Yimaz.
Der neue Vorstand kündigte an, die übernommene Verantwortung ernst zu nehmen und sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Oberbeck abschließend: „Die Zukunft liegt nicht hinter uns. Entscheidend ist nicht nur, was wir die letzten Jahrzehnte erreicht haben, sondern vor allem – wo wir noch hinwollen.“

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