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Mi, Mai
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„Deine Helmfrisur steht dir gut“
Landrat Thorsten Stolz (Mitte), Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (rechts) und Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, tragen Helm, wenn sie aufs Rad steigen.
Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, kennt das: Der Helm schützt, aber die Frisur leidet. Mit dem Motto „Deine Helmfrisur steht dir gut“ wirbt die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises dafür, dass mehr Radfahrerinnen und Radfahrer im Alltag einen Helm tragen.
„Immer mehr Menschen sind mit dem Fahrrad unterwegs. Damit rückt auch das Thema Sicherheit zu Recht stärker in den Fokus. Vor allem, da Radlerinnen und Radler weder eine Knautschzone haben noch eine Stoßstange, einen Blinker oder eine Kombi mit Protektoren. Helmtragen ist das Mindeste, was sie machen können, um sicher unterwegs zu sein “, sagte Landrat Thorsten Stolz (SPD) bei der gemeinsamen Werbeaktion. Im Jahr 2025 verunglückten in Hessen 4.545 Radfahrerinnen und Radfahrer im Straßenverkehr, 20 von ihnen kamen ums Leben. Viele Unfälle passieren im Alltag ganz plötzlich, etwa durch einen Sturz, beim Abbiegen oder wenn Radfahrende übersehen werden. „Mit seinem Radverkehrskonzept stärkt der Main-Kinzig-Kreis nicht nur die Verkehrssicherheit auf vorhandenen Radwegen, sondern baut auch die Radverkehrsinfrastruktur weiter aus“, so der Landrat.
„Unsere Kampagne soll dazu anregen, den Helm ganz selbstverständlich zu nutzen. Dies gilt auch für Menschen, die Scooter oder E-Scooter fahren“, sagt Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (CDU). „Es geht um eine einfache Entscheidung im Alltag, die helfen kann, sich besser zu schützen. Helme können vor allem bei Stürzen helfen, schwere Kopfverletzungen zu vermeiden. Sie ersetzen jedoch nicht Aufmerksamkeit und Rücksicht im Straßenverkehr.“ Auch Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (SPD) unterstützt die Aktion. „Ich bin selbst viel und oft mit dem Rad unterwegs und weiß deshalb aus eigenem Erleben, wie wichtig es ist, einen Helm zu tragen. Am Ende geht es darum, dass jede und jeder gut ankommt“, sagt Hofmann. „Ein Helm kann dazu beitragen, auch wenn er nicht vor jedem Unfall schützt.“
Mit dem bewusst niedrigschwelligen Motto greift der Kreis einen typischen Alltagspunkt auf. Für viele ist die Sorge um die Frisur ein Grund, auf den Helm zu verzichten. Genau hier setzt die Aktion an und rückt den praktischen Nutzen in den Vordergrund. Denn am Ende geht es darum, sicher anzukommen. Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreis, riet den Teilnehmenden des Stadtradelns im Main-Kinzig-Kreis, einen Helm zu tragen. Bei der Aktion geht es darum, möglichst viele Menschen im Zeitraum zwischen dem 9. und dem 29. Mai dafür zu gewinnen, im Alltag das Fahrrad zu nutzen. „Das schont das Klima und fördert die Gesundheit“, so Elmar Sachs.
Landrat Thorsten Stolz (Mitte), Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (rechts) und Elmar Sachs, Radverkehrsbeauftragter des Main-Kinzig-Kreises, tragen Helm, wenn sie aufs Rad steigen.