Die CDU-Kreistagsfraktion Main-Kinzig freut sich laut einer Pressemitteilung "über den geglückten Start in die neue Wahlperiode und den erfolgreichen Verlauf der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistages".
Mit Markus Jung sei der Kandidat der CDU, der stärksten Fraktion im Kreistag, einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Zudem stelle die CDU künftig vier ehrenamtliche Mitglieder im Kreisausschuss und sei damit gemeinsam mit dem hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Jannik Marquart mit insgesamt fünf von 16 Mitgliedern im wichtigsten Verwaltungsorgan des Kreises vertreten.
„Die einstimmige Wahl von Markus Jung ist ein starkes Signal des Vertrauens und Ausdruck eines demokratischen Miteinanders im Kreistag“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Heiko Kasseckert. „Es entspricht guter parlamentarischer Tradition, dass die stärkste Fraktion das Vorschlagsrecht für den Kreistagsvorsitz erhält. Dass dieser Vorschlag von den Kreistagsabgeordneten geschlossen getragen wurde, freut uns sehr und zeigt die hohe Anerkennung, die Markus Jung weit über Parteigrenzen hinweg genießt.“ Mit dem 42-jährigen Oberstaatsanwalt aus Schöneck übernehme ein erfahrener Kommunalpolitiker das Amt des Kreistagsvorsitzenden. Jung gehört dem Kreistag bereits seit 15 Jahren an und war zuletzt stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion. Kraft seines neuen Amtes gehört er künftig auch dem Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion an.
Im künftigen Kreisausschuss werden auch zwei neue Gesichter der CDU Platz nehmen. Neben Uwe Häuser (Linsengericht) und Karina Reul (Bruchköbel), die bereits dem alten Kreisausschuss angehörten, wurden Otmar Wörner (Nidderau) und Ida Göbel (Schlüchtern) neu in das Gremium gewählt. Kasseckert betonte, dass es das Ziel der CDU war, möglichst alle Kreisteile im Kreisausschuss repräsentieren zu können, was durch die Geschlossenheit der CDU-Fraktion gelungen sei.
Auch in den weiteren Gremien des Kreises sei die CDU prominent vertreten. So sei Günter Frenz (Sinntal) erneut zum stellvertretenden Kreistagsvorsitzenden gewählt worden. Tobias Weisbecker (Bad Orb) gehöre künftig dem Präsidium des Kreistags als Beisitzer an.
Die Fraktion hatte einige Tage zuvor den Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion neu gewählt. Dieser setzt sich in der neuen Wahlperiode wie folgt zusammen: Neben dem Fraktionsvorsitzenden Heiko Kasseckert (Langenselbold) und Kreistagsvorsitzendem Markus Jung (Schöneck) gehören Dr. Maria Heisler-Wiegelmann (Bad Soden-Salmünster), Nicole Heim (Biebergemünd), Dominik Brasch (Bad Soden-Salmünster) und Alexander Fürst von Isenburg (Birstein) als stellvertretende Fraktionsvorsitzende dem Gremium an. Ergänzt wird der Vorstand durch den hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Jannik Marquart (Hasselroth) sowie den CDU-Kreisvorsitzenden Max Schad (Großkrotzenburg).
Schad betont die besondere Ausgangslage der Union nach der Kommunalwahl: „Die CDU ist wieder stärkste politische Kraft im Main-Kinzig-Kreis. Das ist für uns gleichermaßen Anerkennung und Verpflichtung. Wir starten mit großer Geschlossenheit und einem tollen Team, frischen Ideen und echter Aufbruchsstimmung in diese neue Wahlperiode. Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Main-Kinzig-Kreis modern, wirtschaftsstark und lebenswert weiterentwickeln.“
Im Mittelpunkt der politischen Arbeit der CDU-Fraktion stünden nun die großen Zukunftsfragen des Landkreises – von einer leistungsfähigen Bildungsinfrastruktur über den beschleunigten Schulbau und die Digitalisierung der Verwaltung bis hin zu einer verlässlichen Mobilität, wirtschaftlicher Stärke und einer soliden Finanzpolitik. Kasseckert erklärt hierzu: „Die Herausforderungen für unseren Kreis sind groß. Wir erleben anstrengende Zeiten, in den sicher geglaubte Gewissheiten und Schutzräume verloren gegangen sind und auch die wirtschaftliche Situation schmerzvolle Entscheidungen und Reformen erfordern wird. Gerade deshalb braucht es jetzt Stabilität, Verantwortung und den klaren Willen zur Gestaltung. Die CDU-Fraktion ist personell hervorragend aufgestellt und bereit, die drängenden Themen entschlossen und mit einem klaren Kompass anzugehen.



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