Zach zieht Bilanz für 2013

Politik

Sehr zufrieden zeigt sich der Kreisbeigeordnete Matthias Zach mit der Arbeit der ihm unterstellten Ämter im abgelaufenen Jahr 2013.

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„Wer als hauptamtlicher Kreispolitiker für ein solch breites Aufgabenspektrum verantwortlich ist,  ist auf kompetente und verantwortungsbewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den ihm unterstellten Abteilungen angewiesen. Für den Main-Kinzig-Kreis gilt jedenfalls, das unsere Kolleginnen und Kollegen weit mehr als ihr Soll erfüllen“ findet der Kreisbeigeordnete und nennt einige Schlaglichter aus der Arbeit des Jugend-, des Gesundheitsamtes und der Schul- und Liegenschaftverwaltung.

Das Jugendamt des Main-Kinzig-Kreises war wie in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren befasst. Auch wenn die Fördermittel aus einem Bundesprogramm stammen, mussten doch alle Anträge im Jugendamt geprüft und weitergeleitet werden, für jede neue Gruppe oder Einrichtung war eine Betriebserlaubnis zu prüfen, die jedes  Mal mit einem Besuch vor Ort verbunden war. 360 Plätze in 25 Einrichtungen wurden in 2013 beantragt, 3.159.879 Euro wurden an Fördermitteln an die Kommunen des Kreises weitergeleitet.

Um den Rechtsanspruch der unter Dreijährigen zu erfüllen, waren auch verstärkte Bemühungen um weitere Tagespflegepersonen und deren Qualifizierung nötig, auch hier wurde vorbildliche Arbeit geleistet. „Insgesamt stehen mittlerweile in unserem Kreis mehr als 2.300 Plätze für Kinder unter drei Jahren in Kindertagesstätten oder bei Tagespflegestellen zur Verfügung“, berichtet Matthias Zach.

Trotz der sinkenden Geburtenzahlen ist ein Anstieg der Fallzahlen der Jugendhilfe festzustellen. „Die zunehmende Delegation von Erziehung und Bildung bis hin zur Vermittlung kultureller Fertigkeiten an die Träger der Jugendhilfe führt zu dieser immer größer werdenden Bedeutung der Arbeit des Jugendamtes und der kooperierenden Träger der Jugendhilfe“, so der Kreisbeigeordnete dazu.

„Im kommenden Jahr soll ein Vergleichsring hessischer Jugendämter geschaffen werden, an dem sich der Main-Kinzig-Kreis gern beteiligt. Der Austausch und Vergleich der Arbeit wird sicherlich für die Jugendämter fruchtbar sein, wobei ich mir sicher bin, dass wir den Vergleich keinesfalls zu scheuen haben“, zeigt sich Zach von der Arbeit seiner  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugt.

Auch das Gesundheitsamt kann auf eine Reihe erfolgreicher Projekte in 2013 zurückblicken. So erhielten beispielsweise 84 Kindertagesstätten aus dem Main-Kinzig-Kreis das Siegel für ein erfolgreiches Kindersprachscreening (KiSS). Das Projekt wurde vor vier Jahren in Hessen eingeführt, bei dem Kinder im Alter von vier bis viereinhalb Jahren auf ihren Sprachstand überprüft werden.  „Die Verständigungsmöglichkeit ist Grundlage für die Einbindung des Menschen in die Gesellschaft, in sein soziales und kulturelles Umfeld“, sagt Matthias Zach. „Die ersten Erfolge des Screenings zeigen sich, so geht die Zahl der Kinder mit Sprachauffälligkeiten bei der Schuleingangsuntersuchung zurück. Das liegt mir nicht nur als Gesundheits-, sondern auch als Schuldezernent besonders am Herzen“, erklärt Zach.

Mit Schülerinnen und Schülern befasst sich ein gerade fertig gestellter Bericht des Gesundheitsamtes, der die Befunde der Schuleingangsuntersuchungen mit dem Zahnstatus vergleicht. „Die Ergebnisse dieses Berichts zeigen verblüffende Zusammenhänge zwischen dem Zahnstatus, der familiären Situation und der Schullaufbahn der Kinder und Jugendlichen auf. Das zeigt, wie wichtig es für uns ist, wenn unsere Abteilungen über den berühmten Tellerrand hinausblicken und sich mit ihren Arbeitsergebnissen gegenseitig unterstützen“, findet der Gesundheitsdezernent. Darin spiegele sich auch die sinnvolle Aufteilung der Dezernate wider, wie sie in der Koalition vereinbart wurde.

Hervorzuheben ist nach Ansicht von Matthias Zach auch die Teilnahme des Main-Kinzig-Kreises an einem Förderprogramm des Landes Hessen zum Aufbau regionaler Gesundheitsnetze. Um dieses Ziel zu erreichen hat sich das Gesundheitsamt in Kooperation mit der Ärztenetz Spessart und den Main-Kinzig-Kliniken erfolgreich um Fördergelder in Höhe von 150.000 Euro beim Hessischen Ministerium beworben. „Mit den Geldern werden wir die schon vorhandenen Netzwerkstrukturen ausbauen und die Herausforderungen an die Zukunft angehen. Der demographische Wandel stellt uns besonders im ländlichen Raum vor erhebliche Probleme, die es rechtzeitig anzugehen gilt. Ich nenne hier nur den dringend erforderlichen Aufbau einer ambulanten Palliativversorgung und die Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung.“

Die Schul- und Liegenschaftsverwaltung des Main-Kinzig-Kreises kann ebenfalls auf ein ereignisreiches Jahr 2013 zurückblicken. „Unsere Schulstandorte sind eine zentrale Investition in die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes. Wir investieren in Ganztagsangebote, in 2013 wurden weitere sechs Schulen in das Ganztagsprogramm des Landes aufgenommen, so dass nunmehr alle weiterführenden Schulen ein Profil der Ganztagsschulen erfüllen. Die dafür nötigen Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen sowie die Bereitstellung von Personal fallen in die Zuständigkeit des Schulträgers, eine Verpflichtung, der wir gerne nachkommen. Im Doppelhaushalt 2014/15 sind für Personalaufwendungen insgesamt 600.000 Euro eingeplant“, erklärt Zach. Der Kreis ist Träger von 100 Schulen mit rund 500 Gebäuden. Neben den Ganztagsangeboten müssen auch die bestehenden Gebäude ständig auf dem neuesten Stand gebracht werden. Beispielhaft seien hier nur der neue naturwissenschaftliche Bereich am Lichtenberg-Oberstufengymnasium Bruchköbel für rund 4,8 Millionen Euro oder der ebenfalls in 2013 abgeschlossene Bau der kombinierten Mensa und Bibliothek am Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen zu nennen.

Im Bereich des Straßenbaus konnte nach langer Planung mit der Beseitigung des Bahnübergangs Hasselroth-Niedermittlau begonnen werden, am 19. August erfolgte der Spatenstich. Abgeschlossen werden konnte die Erschließung des Baugebietes „Am Weides“ in Maintal-Hochstadt, die Grundstücke können nun an die neuen Eigentümer übergeben werden. Mit der Vermarktung des Gebietes wurden etwa 9,6 Millionen Euro erzielt.

Im kommenden Jahr hofft Matthias Zach, den Startschuss für die  lang geplante Ortsumgehung Sinntal-Oberzell geben zu können. „Der Besuch beim Regierungspräsidium Darmstadt vor wenigen Tagen lässt mich hier mit vorsichtigem  Optimismus in die Zukunft blicken“, meint Zach. „Wir haben die nötigen Mittel im Haushalt eingeplant, um dieses für die Bevölkerung und Wirtschaftsbetriebe in der Region wichtige Vorhaben umsetzen zu können. Mit einer Planung, die Naturschutz, Wirtschaftsförderung und Lärmschutz der Menschen gleichermaßen berücksichtigt, kann die Ortsumgehung Oberzell ein echtes Vorzeigeprojekt werden.“

„Die Bürgerinnen und Bürger des Main-Kinzig-Kreises können versichert sein, das die von ihnen gewählten politischen Entscheidungsträger und die Kreisverwaltung mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sich für die Interessen und Belange der Bevölkerung einsetzen“, erklärt Matthias Zach abschließend.


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