Junge Union Main-Kinzig diskutiert über demographischen Wandel

Politik

Die Junge Union Main-Kinzig kam kürzlich zu einem Diskussionsstammtisch zusammen.

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In der ersten von mehreren geplanten Veranstaltungen beschäftigte sich die CDU-Nachwuchsorganisation mit dem Thema „Demographischer Wandel“. Viele JU-Mitglieder aus dem gesamten Main-Kinzig-Kreis waren in Hanau vor Ort, um über Ursachen und Auswirkungen des demographischen Wandels zu diskutieren. Auch über die Frage, wie man Lösungsansätze finden kann, entwickelte sich eine Diskussion.

Nach einer kurzen Einleitung in das Thema durch den Hanauer JU-Vorsitzenden Daniel Gabel entwickelte sich bald eine spannende Debatte, die viele Aspekte dieses vielschichtigen Themas betrachtete. Unter anderem wurden die anhaltend niedrige Geburtenrate und die Überalterung der Gesellschaft thematisiert. „Es ist schön, dass die Menschen in Deutschland immer älter werden und länger aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Zusammen mit der Abnahme jüngerer Bevölkerungsgruppen stellt uns das aber vor Probleme, zum Beispiel mit der Renten- und Krankenversicherung aber auch im Bereich der Bildung. Es ist für die Politik eine schwere Aufgabe, Lösungen zu finden, die langfristig Erfolg bringen können“, so die Junge Union. Dies gelte sowohl für die Frage, wie etwa die Rente unter diesen Vorzeichen gestaltet werden kann als auch für die Frage, wie man die Geburtenrate wieder erhöhen könnte. Unbedingt müsse verhindert werden, dass in Zukunft breite Bevölkerungsschichten von Altersarmut bedroht sind, war man sich in der JU einig. Zudem sei man sich bei der JU bewusst, dass dem Einfluss der Politik bei der sehr persönlichen Frage der Familienplanung Grenzen gesetzt sind.

Die Junge Union Main-Kinzig sieht bei der Thematisierung des demographischen Wandels noch Nachholbedarf. „Zwar wird das Thema immer wieder in den Medien und der Öffentlichkeit diskutiert, ein Bewusstsein über die dramatischen Auswirkungen der Entwicklung ist jedoch gerade bei jungen Menschen nicht sonderlich ausgeprägt. Dabei sind sie besonders davon betroffen“, meint der Kreisvorsitzende Andy Wenzel. Von der bisherigen Arbeit des Demographiebeauftragten des Main-Kinzig-Kreises sei man enttäuscht. Es sei zu befürchten, dass die Freien Wähler im Main-Kinzig-Kreis, die mit dem Posten auf Grund des Parteienproporzes betraut wurden, von der Aufgabe schlichtweg überfordert seien.

Besorgt zeigte man sich auch über Äußerungen des grünen Bildungsdezernenten Zach, durch die er kleine Schulen im ländlichen Raum in Frage stellt. So habe Zach geäußert, dass er sich Schulschließungen im Main-Kinzig-Kreis auch dann gut vorstellen könne, wenn die Schülerzahl über der Untergrenze des Landes Hessen liege. Die JU Main-Kinzig sieht dies äußerst skeptisch. „Es ist zu befürchten, dass die Aufgabe von Schulstandorten den demografischen Verfall im ländlichen Raum nur noch beschleunigt. Eine nahe gelegene Schule ist auch ein Grund für die Ansiedlung von jungen Familien. Andersherum verlieren Orte ohne Schulen weiter an Attraktivität für Familien“, so der stellvertretende Vorsitzende Max Schad. Es sei widersprüchlich, sich erst für die Installierung eines Demographiebeauftragten feiern zu lassen, um nur wenige Tage später einen demographiefeindlichen Kurs einzuschlagen, findet man bei der Jungen Union.

 


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