„Die Vereinbarung gewährleistet weitestgehend Wahlfreiheit bei der Suche nach der richtigen Schule, breite Jahrgänge und damit ein vielfältiges Kursangebot und eine sinnvolle Auslastung der vorhandenen Räumlichkeiten“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Markus Jung.
Es sei daher erfreulich, dass die einst von den Schuldezernenten Günter Frenz (CDU) und Ralf-Rainer Piesold (FDP) ins Leben gerufene Kooperation auch über den 31.07.2015 verlängert werde. Aus Sicht des Main-Kinzig-Kreises führe die Fortsetzung der Vereinbarung sogar zu einer jährlichen Entlastung von rund 100.000 Euro. „Nachdem im November letzten Jahres sowohl der Hanauer Schuldezernent als auch der Schuldezernent aus dem Main-Kinzig-Kreis erklärt hatten, ihre Kosten im Zusammenhang mit der Fortsetzung der Vereinbarung senken zu wollen, war klar, dass diese Positionen so nicht miteinander vereinbar sind. Aus Sicht der Kreistagsabgeordneten ist es nun zu begrüßen, dass die Fortsetzung der Vereinbarung für den Main-Kinzig-Kreis kostengünstiger ausfällt“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul. Nachdem die Stadt Hanau mit der Übernahme des Sozialamtes durch den Main-Kinzig-Kreis bereits eine Belastung in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus ihrem Haushalt in den des Main-Kinzig-Kreises verlagert hatte, bestand aus Sicht der Christdemokraten die Gefahr, dass es auch im Bereich der Schulpolitik zu einem Versuch der Kostenabwälzung zu Lasten des Main-Kinzig-Kreises hätte kommen können. Nach dem vorgestellten Kompromissvorschlag steht für die CDU nun aber fest: „Der Main-Kinzig-Kreis wird finanziell entlastet und die eigentlichen Gewinner sind die Schülerinnen und Schüler aus Maintal, Nidderau, Schöneck, Bruchköbel und Niederdorfelden, die auch in Zukunft die Möglichkeit haben, ein Hanauer Gymnasium zu besuchen. Für diesen Erfolg hat es sich gelohnt einzutreten“, so Michael Reul.
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