„In der Reaktion der CDU auf meine Kritik offenbart sich wie in anderen Politikbereichen ein fatales Verständnis von verantwortlicher Politik“, erklärt der Kreisbeigeordnete Matthias Zach.
„In der Reaktion der CDU auf meine Kritik offenbart sich wie in anderen Politikbereichen ein fatales Verständnis von verantwortlicher Politik“, erklärt der Kreisbeigeordnete Matthias Zach.
Er hatte die CDU in dieser Woche davor gewarnt, im Bereich der Bildung mit Superlativen zu arbeiten und davon zu sprechen, in Hessens Schulen herrschten „beste Bedingungen“. Zach verwies auf eine Reihe von „Baustellen“, die abgearbeitet werden müssten. Die CDU wiederum wollte Zach nun daran erinnern, dass er mit Kritik an der schwarz-grünen Koalition in Wiesbaden auch Parteifreunde treffe. „Natürlich, wenn Baustellen noch nicht beendet sind und mir jemand erzählen will, alles stehe schon zum besten, dann kritisiere ich das, ganz unabhängig von meiner Parteizugehörigkeit“, entgegnet Matthias Zach. „Der Bereich Bildung ist ja auch nicht der einzige, in dem noch viele offene Baustellen zu finden sind. Sei es eine neue Energiepolitik, sei es die Kinderbetreuung, die Schulsozialarbeit oder eben der Schulbereich mit dem Hauptschwerpunkt Inklusion: Da gibt es Baustellen und damit sind ‚beste Bedingungen‘ eben nicht beste“, sagt der Schuldezernent des Main-Kinzig-Kreises.
Zach erneuerte am Mittwoch seine Forderung an die CDU Main-Kinzig und deren Landtagsabgeordnete, die Situationen nicht immer schönzureden, nur weil der Ministerpräsident und viele seiner Minister ein CDU-Parteibuch haben: „Die Bürgerinnen und Bürger im Main-Kinzig-Kreis erwarten, dass die Probleme vor Ort in Wiesbaden Gehör finden und gelöst werden. Die Parteizugehörigkeit darf doch nicht das selbstständige Denken und Handeln beschränken!“
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