Wo Schneisen in Wälder geschlagen werden, um wenig effiziente Windkraftanlagen zu errichten, wird der eigentliche Zweck ad absurdum geführt. Die ökologische und ökonomische Bilanz, die solch eine Vorgehensweise nach sich zieht, stünde hier in keinem Verhältnis mehr zur Wirkung, urteilt Buchholz. Darüber hinaus, seien nach wie vor Fragen zu den Speichermöglichkeiten für den Ökostrom, der Versorgungssicherheit und den Kosten absolut unzureichend geregelt.
Die FDP-Abgeordneten im Main-Kinzig-Kreis stünden demnach hundertprozentig hinter der FDP-Landtagsfraktion, welche der Initiative „Vernunftkraft“ kurz nach Bekanntwerden ihre volle Unterstützung zugesichert hatte. „Dass mit dem Trendelburger Ex-Bürgermeister Bern-hard Klug als Vorsitzendem ein ehemals überzeugter Anhänger der Windenergie der Initiative vorsteht, zeigt doch nur, wie weit damalige Theorie und heutige Praxis beim Ausbau von Windkraft in Hessen auseinanderklaffen“, so Buchholz zu dessen Engagement. „Wir danken Herrn Klug für diese Entscheidung. Unseres Erachtens zeugt es von politischem Rückgrat, sich an Praxis und Realitäten zu orientieren, statt ohne Rücksicht auf Verluste einer Utopie nachzuhängen“, so Buchholz abschließend.
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