Nach dem Informationstermin der Firma Tennet über die geplante Stromtrasse SuedLink sieht Reiner Bousonville, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Main-Kinzig-Kreis, die Bundesregierung, die Bundesnetzagentur als Trägerin des Vorhabens sowie das Unternehmen Tennet als beauftragtes Planungsunternehmen in der Verantwortung, beim Ausbau der Stromnetze Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, die den Anforderungen des Naturschutzes und der Lebenswirklichkeit der Menschen gerecht werden.
Bousonville teilt die Kritik der Kreisspitze an der mangelnden Transparenz der Planungen und dem aus seiner Sicht „nebulösen Verfahren“. Bousonville bekräftigt nochmals die Forderung der Grünen im Main-Kinzig-Kreis nach einem transparenten Verfahren beim Netzausbau und eine neutrale Prüfung der Trassenführung. Bousonville verweist dabei auch auf den Beschluss des Kreistags vom 10. Oktober dieses Jahres, in dem der Trasse Wilster-Grafenrheinfeld durch das Gebiet des Main-Kinzig-Kreises eine Absage erteilt wird. Auch aus Sicht des Grünen Kommunalpolitikers ist der Netzausbau mittels SuedLink-Trasse zum bisherigen Zeitpunkt und in der bislang bekannten Form abzulehnen. Bousonville ruft die Bevölkerung auf, ihre Fragen und Bedenken in der für Ende Januar in Sinntal geplanten Bürgerinformationsveranstaltung einzubringen.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


















