"Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wird sehr gut angenommen", berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber.
"Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wird sehr gut angenommen", berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber.
Mit dem Aussetzen der Allgemeinen Wehrpflicht fiel zum 1. Juli 2011 auch der zivile Ersatzdienst weg. "Die christlich-liberale Koalition zeigte sich handlungsfähig" so Tauber "und rief den BFD ins Leben." Seit gut einem halben Jahr gibt es den BFD und eine erste Bilanz fällt positiv aus.
Der Bundesbeauftragte für die Zivildienst, Dr. Jens Kreuter, teilte Dr. Peter Tauber mit, dass sich im Main-Kinzig-Kreis derzeit 100 Freiwillige im BFD engagieren. Die "Bufdis", wie BFD-Teilnehmer auch genannt werden, leisten bei einer Arbeitszeit von 30 bis 40 Stunden pro Woche freiwillige, gemeinnützige Arbeit. Dafür bekommen sie ein Taschengeld von 330 Euro. "Der Bundesfreiwilligendienst ist mehr als der Ersatz des Zivildiensts. Wir öffnen damit ein neues Kapitel des freiwilligen Engagements in Deutschland.", betont Peter Tauber, der zuständiger Berichterstatter seiner Fraktion im Bundestag für den Bereich Freiwilligendienste ist.
Zu der Zahl der 100 "Bufdis" kommt noch eine weitere Gruppe engagierter junger Menschen. Gut geschätzt 100 Freiwillige leisten ebenfalls ihren Dienst im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ). Die Zahlen der Freiwilligen werden nicht zentral erfasst bzw. die Zahlen sind nicht tagesaktuell, aber die Schätzung ist sehr nah an der aktuellen Wirklichkeit. Auch für Bezieher von Arbeitslosengeld II ist der BFD eine Chance sich zu engagieren. Dafür erhalten sie künftig eine deutlich höhere Taschengeld-Freigrenze. Die entsprechende Verordnung wird auf Initiative von Dr. Peter Tauber vom Bundesarbeitsministerium mit Wirkung zum Jahreswechsel verändert.
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