„Bündnis Ausbildung Hessen“ gegründet

Politik

Die Verbindung von beruflicher Praxis und theoretischer Ausbildung ist das zentrale Erfolgsgeheimnis der dualen Berufsausbildung in Deutschland.

Hanau News

Nur so können wir die in vielen Branchen bereits heute dringend benötigten Facharbeitskräfte gewinnen, die eine Voraussetzung für die Herstellung innovativer Produkte auf Weltmarktniveau und somit das solide Fundament für den Wirtschaftsstandort Deutschland bedeuten, erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete und Sprecher für berufliche Bildung der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Hugo Klein (Freigericht).

Nach Angaben des CDU-Bildungspolitikers seien sich die Partner im neuen gegründeten „Bündnis Ausbildung“ dieser Verantwortung bewusst und werden die gemeinsame Arbeit zu einem großen Erfolg im Interesse der jungen Menschen machen. Ziel der Bemühungen sei es, „dass kein Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz bleiben solle“, betonte Hugo Klein anlässlich der aktuell erfolgten Gründung des „Bündnis Ausbildung Hessen“, dem als Bündnispartner neben dem Land Hessen, die Regionaldirektion Hessen der Agentur für Arbeit, die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände, die hessischen Handwerks- sowie die Industrie- und Handelskammern, der Verband freier Berufe in Hessen, der Deutsche Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen, der Hessische Landkreistag sowie der Hessische Städtetag und der Hessische Städte- und Gemeindebund angehören.

Als kurz-, respektive mittelfristiges Ziel des Bündnisses werde angestrebt, bereits in diesem Jahr zusätzlich 1.500 Ausbildungsstellen, mindestens 1.500 Plätze für die Einstiegs-qualifizierung und so viele Praktikumsplätze wie nötig anzubieten. Das Land strebe zudem an, die Zahl der Schulabgänger, die jedes Jahr in Übergangsangebote einmünden, bis 2020/21 auf 10.000 zurückzuführen. Zudem verpflichteten sich die „Bündnispartner“ zu zahlreichen konkreten Maßnahmen, wie etwa der Stärkung des Stellenangebots und der Ausbildungsqualität. Des Weiteren umfassen die Maßnahmen u.a. Unterstützungsangebote während der Ausbildungszeit, die Berufs- und Studienorientierung in der Schule sowie die Nachqualifizierung während des Berufslebens.

Im vergangenen Jahr seien in Hessen 2.138 angebotene Ausbildungsplätze unbesetzt ge-blieben. Wichtig werde es daher in diesem Zusammenhang sein, den Jugendlichen bereits früh die breite Vielfalt der Ausbildungsberufe darzustellen. Nur so könne der Fach-kräftebedarf der hessischen Wirtschaft auch zukünftig breit abgesichert werden. Dabei werden nur Unternehmen, die eine qualitativ gute Ausbildung bieten, in Zukunft aus einer Vielzahl von geeigneten Bewerbern auswählen können, erklärte Klein abschließend.


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