Kreisbeigeordneter Matthias Zach berichtete vom Genehmigungsverfahren des Doppelhaushaltes 2014/15 durch die Kreisgremien und die Aufsichtsbehörden. Aus dem investiven Haushalt fließen jährlich durchschnittlich ca. 19 Mio. Euro in den Bau und die technischen Einrichtungen der 100 Schulen mit ihren 500 Gebäuden. Im Vordergrund stehen hier die „brandschutztechnischen Sanierungen“ im Rahmen der Betreiberverantwortung. Hiervon partizipieren praktisch alle Gewerke des Hochbaus. Auch für den nächsten Doppelhaushalt 2016/17, bei deren Aufstellung man gerade sei, ist zu erwarten, dass mit den gleichen jährlichen Investitionssummen gerechnet werden kann. Zudem verfügen die Schulen über ein eigenes Bauunterhaltungsbudget, mit dem Kleinreparaturen abgedeckt werden können.
Ferner erläuterten der Amtsleiter Joachim Peter und der Abteilungsleiter Baumanagment, Bernd Löffert, die Vergabepraxis des Main-Kinzig-Kreises nach den aktuell relevanten Vergabebestimmungen. Erfreut konnte festgestellt werden, dass der weitaus größte Teil der Auftragsvergaben bei den leistungsfähigen Handwerksbetrieben des Main-Kinzig-Kreises blieben. Auch die Möglichkeiten der HAD (Hessische Ausschreibungsdatenbank) werden mittlerweile von den kreisansässigen Firmen offensiv genutzt.
„Dieser jährlich stattfindende offene Informationsaustausch zwischen dem Dezernenten Matthias Zach, den verantwortlichen Kräften des Amtes für Schulwesen, Bau- und Liegenschaftsverwaltung und der Kreishandwerkerschaft sei als besonders vertrauensbildend zu bewerten und beeinflusst die Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Politik sehr positiv“, resümierten Kreishandwerksmeister Gutmann und Geschäftsführer Hilfenhaus dieses Treffen zum Abschluss.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de