Weltweit werden mehrere Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens und in Ausübung ihrer Religion verfolgt, drangsaliert und sind brutaler Gewalt ausgesetzt.
Diese Tatsache nehmen der CDU-Kreisverband Main-Kinzig und der Evangelische Arbeitskreis der CDU (EAK) Main-Kinzig zum Anlass, um im Rahmen einer Veranstaltung mit dem Titel „Christenverfolgung in unserer Zeit und was wir tun können“ darüber zu informieren und zu diskutieren. Als Referentin konnte die menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach MdB, gewonnen werden. Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete gilt als ausgewiesene Expertin auf diesem Gebiet und hat sich mehrfach mit mahnenden Appellen an die Öffentlichkeit und an die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland gewendet.
„In weiten Teilen der Welt, insbesondere im Nahen Osten, in weiten Teilen Nordafrikas sowie zahlreichen asiatischen Staaten finden immer wieder religiös motivierte Übergriffe auf Christen statt. Die Weltöffentlichkeit und insbesondere wir in Deutschland mit unserer abendländischen Tradition, die christlich-jüdisch geprägt ist, dürfen davor nicht die Augen verschließen.“, erklärten CDU-Kreisvorsitzender Dr. Peter Tauber MdB, CDU-Kreisvorstandsmitglied Thomas Tschirmer und EAK-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Poth.
Gerade die jüngsten Ereignisse in Staaten des Nahen Ostens wie dem Irak und Ägypten zeigten sehr deutlich, wie prekär die Lage mittlerweile sei. Hunderttausende Christen hätten diese beiden Staaten verlassen müssen. Auch der Konflikt zwischen dem Sudan und dem Südsudan, bei dem Christen von Streitkräften des Sudan gezielt attackiert werden, gebe Anlass zu großer Sorge.
„Wir freuen uns auf einen interessanten und engagierten Vortrag von Erika Steinbach und erwarten rege Diskussionen. Dieses Thema steht bislang viel zu wenig im Fokus der Öffentlichkeit. Wir wollen mit unserer Veranstaltung dazu beitragen, dass sich das ändert. Weltweite Solidarität unter Christen ist gerade unter diesen Umständen dringend geboten und muss praktiziert werden.“, betonten Tauber, Tschirmer und Poth.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 6. Juni 2012 um 20:00 Uhr in der Friedrich-Hofacker-Halle, Taunusstr. 2 in Hasselroth-Niedermittlau statt. Vertreter der Medien sind selbstverständlich ebenfalls herzlich dazu eingeladen.
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