Vacuumschmelze: Zukunft statt Sozialplan

Politik

Die Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig und der Kreisverband der LINKEN sind weiter solidarisch mit den Beschäftigten der Vacuumschmelze und unterstützen deren Forderung nach einem Zukunftstarifvertrag.

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Dies wurde auf der Betriebsratssitzung am 1.6.2015 deutlich, bei der Sabine Leidig und der Kreisvorsitzende der LINKEN, Dr. Thomas Maurer, als Gäste dabei waren. „Leider ist es ja so, dass in Deutschland die Demokratie an den Werkstoren aufhört und die Beschäftigten nicht selbst über ihre Zukunft entscheiden können“, so Sabine Leidig in einem kurzen Grußwort. Umso wichtiger sei deshalb auch im Falle der Vacuumschmelze die öffentliche und solidarische Unterstützung von außen – durch Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gewerkschaften, durch Parteien und andere Organisationen sowie durch Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen.

Sie, ihr Kreisverband und die gesamte Partei stünden deshalb aus innerster Überzeugung und aus Solidarität weiter an der Seite der Beschäftigten der Vacuumschmelze und würden diese nach Kräften unterstützen. „Die Sicherung des Standorts Hanau für einen langen Zeitraum ist mit Recht das erste Ziel der Beschäftigten“, ergänzt der Kreisvorsitzende Maurer in einer Presseerklärung. Erst wenn dies fehlschlage, müsse es um einen möglichst akzeptablen Sozialtarifvertrag gehen. Bei dem Konflikt, so der Kreisvorsitzende, gehe es auch um den Industriestandort Hanau. Wie die VAC-Geschichte und die aktuellen Arbeitsplatzverluste in der Region zeigten, leide auch der gesamte Main-Kinzig-Kreis immer mehr unter dem finanzmarktgesteuerten Kapitalismus, dem die Mitarbeiter genauso egal seien wie gesunde Unternehmen. Doch gerade die Vergangenheit der VAC zeige auch: Kampfbereitschaft und Solidarität könnten Erfolg haben.


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