Als ein „gutes Ergebnis“ wertet das Aktionsbündnis „Eine Region steht auf“ die Einigung zwischen den Verhandlungspartnern bei der Vacuumschmelze.
„Der öffentliche Druck und die hohe Aufmerksamkeit, die wir in den vergangenen Tagen zusammen mit Gewerkschaften, Betriebsräten, Parteien, Kirchen und vielen weiteren Akteuren bis hin zum letzten Verhandlungstag am Dienstag erzeugt haben, hat Erfolg gehabt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bündnisses. „Wir bedauern jeden Arbeitsplatz, der im Main-Kinzig-Kreis abgebaut wird. Aber die Zusicherungen der Geschäftsführung bedeuten einen Kompromiss, mit dem die VAC-Angestellten sicher gut leben können“, erklärt Horst Wanik, Sprecher des Bündnisses.
Wanik hatte zusammen mit vielen Vertretern von „Eine Region steht auf“ sowie Landrat Erich Pipa, Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler und Kreisbeigeordnetem Matthias Zach am Dienstag die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen und für eine Sicherung des Standorts der Vacuumschmelze in Hanau unterstützt. „Wir hoffen, dass die Zukunft der VAC nun tatsächlich ein gutes Stück sicherer geworden ist“, erklärte Wanik.
In einem Gespräch mit der Kreisspitze hat Horst Wanik die Ergebnisse der VAC-Einigung am Mittwochmittag besprochen. Bei den Kreisdezernenten verbreitete sich angesichts der vorgelegten Eckpunkte der Einigung Optimismus. „Ein Unternehmer trägt diesen Namen auch deshalb, weil er etwas unternimmt, nicht nur für den eigenen Profit, sondern auch für die Entwicklung des Standorts“, kommentierte die Kreisspitze. „Das heißt, dass wir Gespräche zwischen Geschäftsführung und Belegschaft erwarten, die positiv das Ziel ins Auge fassen, auch die Arbeitsplätze in Hanau zu halten, die im Moment noch zur Disposition stehen.“
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