Der Streit zwischen CDU und Grüne über den Erfolg des Bundesfreiwilligendienstes geht in die nächste Runde.
Der Streit zwischen CDU und Grüne über den Erfolg des Bundesfreiwilligendienstes geht in die nächste Runde.
Nach dem der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Reiner Bousonville, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Tauber vorgeworfen hatte, sich bei der Analyse immer mehr in Widersprüche zu verstricken und die Schuld für die geringe Attraktivität des neuen Freiwilligendienstes den sozialen Einrichtungen, wie Rotes Kreuz, Caritas und Co, zuzuweisen, kontert jetzt Tauber: "Es ist bereits jetzt absehbar, dass dieses Jahr alle geförderten Plätze im Bundesfreiwilligendienst (BFD) und im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) besetzt werden." Wer diesen Erfolg verneine, stelle die hohe Bereitschaft von Menschen, sich für die Gemeinschaft zu engagieren, in ein schlechtes Licht.
Dem Prinzip der Freiwilligkeit folgend, obliege es den Trägern und Einrichtungen, attraktive Angebote für Freiwillige bereit zu stellen. Dr. Peter Tauber weist besonders darauf hin, dass dies nicht Aufgabe der Politik sein kann. "Wie bereits in der Vergangenheit beim FSJ, ist es Aufgabe der Zivilgesellschaft attraktive Angebote für Freiwillige auszugestalten. In dieser Frage gibt es zwischen Trägern und Politik große Einigkeit", so Tauber weiter.
"Herr Bousonville hat wieder einmal eindrucksvoll zur Schau gestellt, dass er von dem Thema keine Ahnung hat." Dr. Peter Tauber schließt mit dem Angebot: "Ich biete Herrn Bousonville gerne an, ihm die notwendigen Informationen zu vermitteln, damit er sich in Zukunft sachlich zum Thema Freiwilligendienste äußern kann.
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