K 246: Schildbürgerstreich zwischen Karben und Nidderau

Politik

Die derzeit offene Sanierung und den Ausbau der K 246 zwischen Karben und Nidderau hat der heimische FDP-Landtagsabgeordnete und ehemalige hessische Justizminister Jörg-Uwe Hahn als einen nicht zu entschuldigenden Schildbürgerstreich der Straßenverkehrsbehörden des Wetteraukreises und des Main-Kinzig-Kreises bezeichnet.

Kreiswerke Main-Kinzig
Kreiswerke Main-Kinzig

„Ich fordere Sie, die beiden zuständigen Landräte Joachim Arnold und Erich Pipa auf, dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Gebietskörperschaften nunmehr kurzfristig gegenüber dem Land Hessen die entsprechenden Fördermaßnahmen anmelden, dieses muss aufgrund der entsprechenden zeitlichen Vorgaben im Herbst 2015 erfolgen“, hat der für beide Kreise zuständige FDP-Abgeordnete an die Landräte des Main-Kinzig sowie des Wetteraukreises geschrieben.

Hintergrund der Aktivitäten von Hahn ist die Antwort, die er vom zuständigen Hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir vor einigen Tagen erhalten hat. Danach ist davon auszugehen, dass allein aufgrund der Untätigkeit und der Uneinigkeit zwischen den Kreisen Wetterau und Main-Kinzig nunmehr eine nicht vernünftig nutzbare Verbindung zwischen zwei fast fertigen neuen Umgehungsstraßen vorliegt. Al-Wazir machte gegenüber Hahn sogar seine Befürchtung Luft, dass noch nicht einmal im Jahre 2016 eine verbindliche Aussage zur Förderung getroffen werden könne, da beide Landkreise ihre entsprechenden Aussagen bisher nicht gegenüber der Landesstraßenbaubehörde gemacht haben.

Für den FDP-Politiker ist erkennbar, dass die sogenannte Nordumgehung Karben wächst, blüht und gedeiht. „Die Stadt Karben hatte vor wenigen Jahren sehr mutig entschieden, im Zuge des Finanzierungsmodelles KIM eine Vorfinanzierung selbst zu stemmen. Hintergrund war natürlich die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger insbesondere in Groß-Karben, dahinter stand aber auch die Idee, dass die Verkehrsspitzen der Berufspendler für diese erträglicher abgefangen werden können. Somit ist erkennbar, wenn die Nordumgehung an die B 3 angebunden ist, dass dann eine Verbindung von der Ortsumgehung Nidderau über die Nordumgehung Karben zur Tangente B 3erfolgen könnte“, hob der Freie Demokrat in dem Schreiben gegenüber den beiden Landräten hervor. Darüber hinaus sei vor wenigen Tagen im Main-Kinzig-Kreis die dringend notwendige Umfahrung der Stadt Nidderau dem Verkehr übergeben worden. Damit sei ein wichtiger Teil der Verbindung aus dem Main-Kinzig-Kreis sowie dem südöstlichen Wetteraukreis hin in das Rhein-Main-Gebiet zur Verfügung gestellt worden und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger in Nidderau seien erheblich vom Verkehrslärm entlastet worden.

Der Ausbau der Kreisstraße K 246 sei, so Hahn weiter, das notwendige Verbindungsglied zwischen den beiden angesprochenen abgeschlossenen bzw. In der Abschlussphase befindlichen Straßenbauprojekten. „Die Lücke ist wohl noch da, eine aus dem letzten Jahrhundert stammende und auch nach den Planungen des letzten Jahrhundert geführte Straße, die gerade in der Hauptverkehrszeit eine besondere Gefährlichkeit für alle Beteiligten mit sich führt, ist aber noch zu beobachten“. Keine der beteiligten Landräte könnten sich aus der Verantwortung, so Hahn weiter, herausreden. Bereits zu Beginn des Baus der Nordumgehung habe der Bürgermeister Karbens, Guido Rahn, gedeckt von den entsprechenden kommunalpolitischen Beschlüssen seines Stadtparlamentes, beide Straßenverkehrsbehörden, auch die Landesstraßenbehörde und die anwesenden Landtagsabgeordneten auf diese Problematik hingewiesen.

„Ich will jetzt nicht weiter die Frage erörtert wissen, wer an diesem Schildbürgerstreich Schuld ist. Die Bürger in den umliegenden Kommunen, auch die Pendlerinnen und Pendler haben ein Recht darauf, dass nun endlich gehandelt wird. Hessens zuständiger Verkehrsminister wartet ausschließlich auf zwei schriftliche Informationen, wonach sowohl der Wetteraukreis wie auch der Main-Kinzig-Kreis diese Maßnahme in die Förderung 2016 hereinnehmen will" !


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