Der reibungslose Auftakt zum Schuljahr 2015/2016 habe noch einmal deutlich gemacht, dass die hessischen Schulen ausgezeichnet auf die aktuellen Herausforderungen vorbereitet seien, unterstreicht der CDU-Landtagsabgeordnete, Heiko Kasseckert, und bestätigt damit die Darstellung der Leiterin des Staatlichen Schulamtes, Sylvia Ruppel.
Sie hatte nach Umsetzung der geplanten Personalmaßnahmen von einem guten Start in das Schuljahr 2015/2016 berichtet. „Die hessischen Schulen und damit auch die Schulen im Main-Kinzig-Kreis profitieren von einer bundesweit beispielhaften Personalausstattung“, so Kasseckert weiter. Es habe sich als richtig erwiesen, dass die schwarz-grüne Landesregierung einen Schwerpunkt ihres Regierungshandelns auf den Bildungssektor gelegt hat und – anders als SPD-geführte Bundesländer – die Lehrerstellen und die Unterrichtsversorgung von Beginn an von Kürzungen des Landeshaushaltes ausgenommen habe.
Mit mehr als 50.000 Lehrerstellen bei 760.000 Schülern ergebe sich damit die beste Schüler-Lehrer-Relation aller Zeiten in unserem Bundesland, macht er deutlich. „Zur Erinnerung, bei der letzten SPD-geführten Landesregierung waren es rund 43.000 Lehrerstellen bei allerdings 900.000 Schülern. Konkret bedeutet dies zum Schuljahresbeginn im Main-Kinzig-Kreis, dass sechs von 3.307 Stellen neu hinzugekommen sind. Insgesamt haben 113 Lehrerinnen und Lehrer ihren Dienst erstmalig im Main-Kinzig-Kreis angetreten. In diesem Zusammenhang kritisiert Kasseckert die Haltung der Lehrer-Gewerkschaft GEW. Deren Vorsitzender, Heinz Bayer, hatte der Leiterin des Staatlichen Schulamtes „Rosstäuscherei“ vorgeworfen, da nicht 113 neue Stellen, sondern sechs zusätzliche Stellen geschaffen wurden. Diese Nörgelei erinnere an ein trotziges Kind, so Kasseckert, zumal Frau Ruppel die Zahlen präzise erläutert habe. „Mir scheint, als solle hier Sand in die Augen gestreut werden.“ Auch bei den weiteren Kritikpunkten, etwa die Beschulung von Asylsuchenden oder auch den Intensivklassen, zeige sich eine eher kleinkarierte Denkweise des Gewerkschafters.
Das Kultusministerium habe diese Aufgaben fest im Blick. Insgesamt wurden hessenweit 100 weitere Intensivklassen eingerichtet und auch die Stellenzahlen für Deutsch-Fördermaßnahmen um rund 20 % aufgestockt. Ferner wurden die Stellenzahlen für die Inklusive Beschulung und das Ganztagsangebot um rund 10 % erhöht. „Damit“, so Kasseckert, „wird deutlich, dass wir uns der aktuellen Entwicklung stellen und das Bildungssystem entsprechend anpassen.“ Dazu gehören aber auch Stellenumlenkungen aus den einzelnen Fachbereichen, etwa für die Ganztagsschulen im Rahmen des Paktes für den Nachmittag, die der CDU-Landtagsabgeordnete aufgrund der zurückgehenden Schülerzahlen für angemessen und verträglich erachtet. Ihm sei es wichtig, dass kein Schulkind im neuen Schuljahr nur eine Unterrichtsstunde weniger hat, obwohl das Leistungsspektrum an den Schulen erweitert wird. Erfreulich in diesem Zusammenhang sei auch die Leistung des Schulamtes zu bewerten, dass allen Elternanträgen ohne Widerspruchsverfahren entsprochen werden konnte. Ein Novum zum Schuljahresbeginn, für das Kasseckert dem Staatlichen Schulamt und den Beratungs-und Förderzentren (BFZ) herzlich dankt.
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