Starke Partner für den Übergang vom Schul- ins Berufsleben

Politik

Schuldezernent Matthias Zach beglückwünscht die Gelnhäuser Philipp-Reis-Schule sowie die Kopernikusschule in Freigericht, die kürzlich vom Land Hessen das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ verliehen bekommen haben.

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Dieses Siegel wird an weiterführende Schulen und Förderschulen verliehen, die besondere Qualitätsstandards bei der Unterstützung von Schulabgängern umsetzen. „Die Philipp-Reis-Schule ist erstmals zertifiziert worden, die Kopernikusschule zum wiederholten Male. Damit unterstreichen beide Einrichtungen die Bedeutung, den jungen Menschen gegen Ende ihrer Schullaufbahn unterstützend zur Seite zu stehen. Diese Ansicht teilt der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger, der seinerseits sein Übergangsmanagement von Schule zu Beruf in den letzten Jahren weiter ausgebaut hat“, berichtet der Kreisbeigeordnete Zach.

Der Übergang von Schule zum Beruf war auch Thema einer Besprechung von Schul- und Jugenddezernent Matthias Zach mit Dagmar Berges und Anja Perschbacher vom Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (ZKJF). Im ZKJF kümmert sich seit Februar dieses Jahres Anja Perschbacher darum, den jungen Menschen zu helfen und dafür dauerhafte Strukturen zu schaffen. Ziel ihres Übergangsmanagements ist es, alle im Main-Kinzig-Kreis bestehenden Angebote der Berufswahlorientierung und Bildungsmaßnahmen zu erfassen und zu bündeln. „Keiner soll durchs Netz fallen“, lautet ihr Credo. Es werde zukünftig möglich sein, dass diese Informationen abgerufen werden können und somit auch direkt den Schülern eine entsprechende, passgenaue Förderung bis hin zu Qualifizierungsangeboten vermittelt werden kann, berichtete Perschbacher. So ist bereits eine Schnittstelle zwischen Schulen, Schulsozialarbeit sowie den Akteuren des Berufsbildungsmarkts, also Kommunalem Center für Arbeit – Jobcenter – und Soziales (KCA) und Agentur für Arbeit, geschaffen worden.

„Wir brauchen für einen erfolgreichen Wechsel vom Schul- ins Berufsleben starke Partner, gerade in Einrichtungen mit Hauptschulzweig. Dort haben wir in einer Befragung unter mehr als 1.600 Schülern einen hohen Förderbedarf festgestellt“, findet Zach. „Deshalb verdient das hohe Engagement der Philipp-Reis-Schule und der Kopernikusschule in diesem Bereich absolut Respekt.“ Der Bedarf nach Vermittlung und Förderung werde in den kommenden Jahren eher steigen, gerade mit Blick auf die zunehmende Zahl an Asylbewerbern und Flüchtlingen.

Foto: Dagmar Berges (rechts) und Anja Perschbacher berichten Kreisbeigeordnetem Matthias Zach vom Übergangsmanagement im ZKJF.


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