Eine volle Tagesordnung, Eilanträge und hitzige Debatten – heiß her ging es vergangenes Wochenende im Erlenseeer Rathaus, wo die Junge Union Main-Kinzig mit Mitgliedern und interessierten Jugendlichen eine Stadtverordnetenversammlung simulierte.
Eine volle Tagesordnung, Eilanträge und hitzige Debatten – heiß her ging es vergangenes Wochenende im Erlenseeer Rathaus, wo die Junge Union Main-Kinzig mit Mitgliedern und interessierten Jugendlichen eine Stadtverordnetenversammlung simulierte.
Die Veranstaltung sollte den Teilnehmern die Möglichkeit geben, einen Eindruck über die kommunalpolitischen Gepflogenheiten und Abläufe zu gewinnen. Zu Beginn der Veranstaltung bildeten die Teilnehmer Fraktionen, die sich zunächst in Fraktionssitzungen trafen, um ihre Strategie besprechen zu können. Anschließend wurde im Plenum über die fiktiven Anträge lebhaft diskutiert und letztendlich abgestimmt. So wurde beispielsweise die Sanierung des Industriegebiets der fiktiven Stadt „Christhausen“ und eine moderate Anpassung der Kindergartengebühren beschlossen.
Der Kreisvorsitzende Pascal Reddig, der als „Stadtverordnetenvorsteher“ das Planspiel leitete, erklärt: „Es war uns wichtig, Themen zu besprechen, die uns in der echten Kommunalpolitik begegnen und bewegen. Einerseits wollten wir den Neumitgliedern Politik erlebbar machen und zeigen, wie Kommunalpolitik funktioniert.“
Andererseits, ergänzt Reddig, wollte man aber auch - gerade mit Hinblick auf die anstehende Kommunalwahl – die Mitglieder der Jungen Union, die zum ersten Mal kandidieren, vorbereiten und in ihrer Rhetorik schulen. Dies sei in Anbetracht der feurigen Diskussionen sehr gut gelungen, lobt Reddig die Teilnehmer des Planspiels. Das Planspiel werde aufgrund der positiven Resonanz auch in den kommenden Jahren wiederholt werden, so Reddig abschließend.
Foto: Der Teilnehmer Nicholas Zeitler während seiner Rede in der fiktiven Stadtverordnetenversammlung.
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