Gesundheitsdezernent Matthias Zach weist darauf hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll ist, sich impfen zu lassen.
Gesundheitsdezernent Matthias Zach weist darauf hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll ist, sich impfen zu lassen.
Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass die Zahl der Influenza-Fälle in den kommenden Wochen witterungsbedingt zunehmen wird. In der vergangenen Woche wurden vier Grippeerkrankte gemeldet. Die Grippe ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen und die Infektionskrankheit, an deren Folgen in Deutschland die meisten Menschen sterben. Eine Hauptursache besteht darin, dass die Möglichkeiten der Vorsorge zu wenig genutzt werden. Im vergangenen Jahr hatte es besonders viele Menschen „erwischt“, das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises zählte 373 gemeldete Influenza-Fälle.
Die Infektion wird durch Tröpfchen übertragen, bereits kleinste Mengen reichen aus, die beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gelangen und von anderen Menschen eingeatmet werden. Es besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Die Grippe kann jeden treffen, auch völlig gesunde Menschen. Im vergangenen Jahr war im Main-Kinzig-Kreis die Gruppe der über 64-Jährigen besonders betroffen.
Die Viren schädigen die Schleimhaut der Atemwege und mindern die Abwehrkräfte, dadurch wird der Körper für lebensgefährliche Komplikationen anfällig. „Deshalb weisen wir jährlich darauf hin und rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich impfen zu lassen. Zwei Wochen nach der Impfung ist der Schutz aktiv. Nach wie vor gilt das auch als wichtigste und wirksamste Schutzmaßnahme, zumal mit sinkenden Temperaturen die Grippe-Welle ansteigt. Für die nächsten Tage ist laut Wettervorhersage mit diesem deutlichen Temperaturrückgang zu rechnen“, informiert Matthias Zach.
Das Gesundheitsamt appelliert zudem an die Bürgerinnen und Bürger, mit einer Erkrankung verantwortungsvoll umzugehen. So lange die Gefahr besteht, andere Menschen anstecken zu können, sollten erkrankte Erwachsene und Kinder Feiern und Versammlungen meiden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Dieses Risiko sei zur Fastnachtszeit wieder besonders hoch.
Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de